Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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8. Juni 2026 "B.Z. News aus Berlin"
Rausschmiss wegen Israel-Fahne
Judenhass-Schande in Café am Potsdamer Platz
...Judenhass im Herzen der Hauptstadt! Wegen einer Israel-Flagge wurden Gäste aus einem Café am Potsdamer Platz geworfen. Die Polizei musste sie dabei sogar vor einem aufgebrachten Mob schützen...
Ein Video, das mehrere pro-palästinensische Influencer auf der Plattform Instagram teilten und bejubelten, zeigt eine Gruppe an einem Tisch im abgetrennten Außenbereich des Ladens sitzen. Eine Frau trägt eine Israel-Flagge um die Schultern, während ein Mitarbeiter mit ihr spricht. Polizisten haben sich um die Absperrung postiert. Sie müssen die filmenden Israel-Hasser immer wieder ermahnen, Abstand zu halten...
Jochen Feilcke, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, ist bestürzt: „Eine Schande für das weltoffene Berlin. Der Vorfall erfordert eine klare Antwort der Berliner Politik.“ Das Geschehene hält er für strafrechtlich relevant und hofft auf entsprechende Strafverfolgung. Dass es dazu tatsächlich kommt, ist jedoch fraglich. Ob nach dem Vorfall Anzeigen erstattet wurden, konnte ein Sprecher der Berliner Polizei auf Nachfrage am Montag nicht beantworten...
7. Juni 2026 "tachles - das jüdische Wochenmagazin"
Jüdische Gemeinden prüfen Auswanderung
...Mehrere jüdische Gemeinden in Europa und Nordamerika haben sich wegen des zunehmenden Antisemitismus in ihren Heimatländern an das US-Aussenministerium gewandt und Möglichkeiten einer Einwanderung in die Vereinigten Staaten ausgelotet. Betroffen seien nach Angaben der Nachrichtenagentur JNS insbesondere jüdische Gemeinschaften in Spanien, Frankreich, Grossbritannien und Kanada. Ein Vertreter des US-Aussenministeriums bestätigte die Kontakte. Ob die US-Regierung entsprechende Anträge auf Flüchtlingsstatus oder andere Schutzprogramme prüfen oder unterstützen wird, ist derzeit offen...
5. Juni 2026 "volksfreund.de"
Pan­zer-Limou­sine und viel Poli­zei:
So schützt Trier den Zen­tral­rats­prä­si­den­ten
...So ein Poli­zei­auf­ge­bot wie am ver­gan­ge­nen Diens­tag­abend hat es in der Trie­rer Innen­stadt wohl sel­ten gege­ben. Die Beam­ten waren zum Schutz eines pro­mi­nen­ten Gastes vor Ort, der Trier am Diens­tag­abend besucht hat: Dr. Josef Schu­ster, Prä­si­dent des Zen­tral­ra­tes der Juden in Deutsch­land...
Vor die­sem Hin­ter­grund ist der Besuch des Zen­tral­rats­prä­si­den­ten in Trier mit stren­gen Sicher­heits­vor­keh­run­gen ver­bun­den. Sogar Spür­hunde hat die Poli­zei mit­ge­bracht, um das Palais Wal­der­dorff am Dom sowie die Kir­che St. Gan­golf vor der Ankunft Schu­sters zu durch­su­chen...
St. Gan­golf, Dekan Mar­kus Nico­lay und Phil­ipp Lerch, dem Lan­des­be­auf­trag­ten der Kon­rad-Ade­nau­er­Stif­tung. Danach ging es für den Zen­tral­rats­prä­si­den­ten zur Kir­che St. Gan­golf am Haupt­markt. Dort gab es eine Vor­trags- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung mit dem Thema „Jüdi­sches Leben in Deutsch­land“. Auf dem kur­zen Weg durch die Innen­stadt von weni­gen Hun­dert Metern wurde Schu­ster in einer gepan­zer­ten BMW-Limou­sine von meh­re­ren Poli­zei­wa­gen eskor­tiert. Abge­se­hen von einem ein­zel­nen Demon­stran­ten gab es am Diens­tag­abend jedoch keine Stö­run­gen...
4. Juni 2026 "Die Zeit"
SPD-Abgeordnete fordern strengeren Kurs gegen israelische Regierung
...Einige SPD-Bundestagsabgeordnete haben einen härteren Kurs ihrer Partei gegen die israelische Regierung gefordert. Diese sei verantwortlich für Zehntausende Tote im Gazastreifen, »eine rücksichtslose Siedlungspolitik im Westjordanland und massives Leid der Zivilbevölkerung im Libanon«, sagte Adis Ahmetovic, der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, dem Spiegel. »Diese permanenten Völkerrechtsverletzungen müssen wir als SPD klar benennen, wenn wir uns nicht den Vorwurf doppelter Standards einhandeln wollen«, fügte er hinzu. Auch die SPD-Abgeordnete Isabel Cademartori forderte eine klarere Position im Nahostkonflikt. Gerichtet an die beiden Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas, sagte sie: »Ich wünsche mir schon seit Langem, dass die Parteispitze klar benennt, dass das israelische Vorgehen im Gazastreifen völkerrechtswidrig ist, und daraus Konsequenzen zieht«...
4. Juni 2026 "Die Zeit"
Deutlicher Anstieg antisemitischer Gewalt in Sachsen-Anhalt
...Die jüdische Gemeinde spricht von einer »alarmierenden Enthemmung«...
Insgesamt registrierte die Recherche- und Informationsstelle für Antisemitismus (Rias) in dem Bundesland 270 Bedrohungen, Sachbeschädigungen und körperliche Gewalt gegen Jüdinnen und Juden und damit ein Drittel mehr als noch 2024 (202 Fälle).
Das seit zweieinhalb Jahren andauernde hohe Niveau antisemitischer Vorfälle beeinträchtige »das Sicherheitsgefühl vieler Jüdinnen und Juden immens und beeinflusst ihren Umgang mit der eigenen jüdischen Identität nachhaltig«, teilte Rias mit. Immer mehr Juden scheuten sich etwa, einen Davidstern oder eine Kippa erkennbar zu tragen...
3. Juni 2026 "mena-watch"
Abbas bekennt sich erneut zu Terrorrenten
...Auf der 8. Fatah-Konferenz beklagte Mahmud Abbas, Israel hindere seine Autonomiebehörde daran, Gelder an palästinensische Terroristen auszuzahlen...
So waren 388 der Teilnehmer verurteilte Terroristen. Sie waren, wohlgemerkt, nicht Delegierte, obwohl sie Blut an den Händen haben, sondern genau deshalb. Die von ihnen verübten Morde waren gewissermaßen ihre Eintrittskarte.
»Im Allgemeinen gewährt die Fatah das Wahlrecht nach Kriterien wie Alter, Dienstalter und geografischer Repräsentation. Dieses Mal wurde das Wahlrecht jedoch auch ehemaligen Gefangenen mit Fatah-Bezug gewährt, die mindestens zwanzig Jahre in israelischen Gefängnissen verbracht haben«, berichtete die Times of Israel.
»Mehr als 388 Gefangene, die über zwanzig Jahre in israelischen Gefängnissen der Besatzungsmacht verbracht haben, werden teilnehmen«, schwärmte das offizielle Fernsehen der PA laut einer Übersetzung von Palestinian Media Watch. Dass es überhaupt so viele Terroristen gibt, die auf freiem Fuß sind, liegt maßgeblich daran, dass viele von ihnen in der Vergangenheit freigepresst wurden, zuletzt im Januar 2025. Tasami Ramadan, Mitglied des Sekretariats der Fatah-Shabiba-Jugendbewegung, sagte:
»Die Teilnahme der [freigelassenen] Gefangenen an dieser Konferenz ist eine wertvolle Bereicherung. Sie sind nicht einfach nur Gefangene, sondern Persönlichkeiten von nationalem Rang und tragen als Säulen zur Entwicklung der Fatah bei. Sie haben die Weichen für die Zukunft gestellt und sind spirituelle und organisatorische Stützen der Fatah. Wir als Fatah-Jugend haben die große Chance, von ihnen zu lernen und sie bei der Gestaltung der politischen Entscheidungen der Fatah zu unterstützen.« ...
»Jegliche deutsche Finanzierung der PA – egal in welchem Bereich, selbst im Bildungssektor – zementiert die Rolle der palästinensischen Bevölkerung als Terrorismusunterstützer.« Die deutsche Regierung verschließe seiner Meinung nach »bewusst die Augen, indem sie so tut, als wäre die Bezahlung von Tötungen die einzige Form der Terrorismusunterstützung durch die PA«. »Sie ist jedoch nur eine von vielen terroristischen Strukturen innerhalb des gesamten PA-Systems, das auf Terrorismus und dessen Verherrlichung basiert, wie die 8. Konferenz deutlich gemacht hat«, so Marcus...
3. Juni 2026 "WELT-ONLINE"
„In unserem Hotel sind keine Juden erlaubt“ – Antisemitismusvorwurf gegen bayerisches Hotel
...Zuerst publik gemacht hatten den judenfeindlichen Vorfall Medien wie das Portal y.net Global, „Times of Israel“ und die „Jüdische Allgemeine“. Auch reichweitenstarke Influencer griffen die Story auf...
Demnach hatten jüdische Touristen einen Aufenthalt im „Hotel zum Hirschen“ in Lam (Bayern, Landkreis Cham) über die Plattform Booking.com gebucht. Vom Hotel selbst sei per E-Mail eine Absage gekommen: „Sorry, there are no Jews allowed in our hotel,“ auf Deutsch: „Es tut uns leid, aber in unserem Hotel sind keine Juden erlaubt“...
Eingeschaltet hat sich am Montag auch das israelische Konsulat in München, es bestätigte und verurteilte den Vorfall. Kommentiert wurde der Vorfall auch von Talya Lador, der israelischen Generalkonsulin in Süddeutschland. Sie schrieb auf X: „Sind wir wieder in den 1930er-Jahren? Ein Hotel hat einem Israeli folgendes geantwortet: "Sorry" there are no Jews allowed in our hotel".“ Dazu stellte sie einen Screenshot der Booking.com-Nachricht online und begrüßte die kurzzeitige Sperrung des „Hotels zum Hirschen“ bei dem Anbieter. Das Hotel... ist in Familienhand...
Recherchen und auch WELT-Informationen zufolge spielte die Buchungsplattform aber womöglich selbst eine nicht unerhebliche Rolle bei der diskriminierenden Absage...
3. Juni 2026 "Der Tagesspiegel"
Terrorverdacht gegen 15-Jährigen: Teenager soll Anschlag auf Synagoge geplant haben
...Der Verdächtige soll eine große Menge an pyrotechnischen Gegenständen aufbewahrt haben, um damit einen Anschlag insbesondere auf eine Synagoge zu begehen, teilte die Münchner Generalstaatsanwaltschaft als Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus mit. Dafür soll er auch schon einen selbstgebauten Sprengsatz gezündet haben...
1. Juni 2026 "Die Zeit"
Ladenbesitzer wegen antisemitischen Aushangs verurteilt
...Ein Flensburger Einzelhändler wollte Juden ein »Hausverbot« erteilen. Damit habe er zu Hass aufgestachelt, urteilte ein Gericht und verhängte eine Bewährungsstrafe...
31. Mai 2026 "WDR.de"
Antisemitismus an Hochschulen nimmt zu
...Jüdische Menschen, die an Hochschulen studieren oder arbeiten, erleben zunehmend Antisemitismus. Attacken, Beleidigungen, übergriffige Proteste. Westpol hat mit jüdischen Studentinnen und Studenten über ihre Erfahrungen gesprochen...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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