Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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30. November 2025 "Krone.at"
Judenhass nimmt zu
IKG-Vize warnt: „Europa hat seine Kultur verloren“
...Grassierender Antisemitismus: Der Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Michael Galibov, warnt im „Krone“-Gespräch vor importiertem und linkem Judenhass. Und er fordert zum Schutz der europäischen Kultur und Werte ein eigenes Ministerium...
Die Bundesregierung präsentierte neulich eine „Nationale Strategie gegen Antisemitismus“. Michael Galibov spricht lieber von „Judenhass“. Die Strategie sei gut gemeint, es brauche aber angesichts dramatisch steigender Vorfälle gegen Juden sehr viel mehr...
Man befinde sich sukzessive auf einem französischen Weg: In Frankreich verlassen seit Jahren viele Juden das Land wegen steigender Aggression gegen sie. Michael Galibov plädiert in diesem Sinne für Österreich für einen „Nationalen Aktionsplan für Sicherheit, Integration und Rückführungsmigration.“...
29. November 2025 "n-tv.de"
Das Bedrohungsgefühl steigt
Warum steht die Vernichtung Israels in Deutschland zur Debatte?
...Deutsche Gerichte schützen pro-palästinensische Aktivisten, auch wenn sie dem Nationalstaat des jüdischen Volkes öffentlich die Auslöschung wünschen...
Die Zahl der Übergriffe steigt seit Jahren drastisch. Juden fühlen sich in Deutschland "bedrohter als je zuvor", berichtete kürzlich der Ehrenvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Münster, Sharon Fehr...
Der entzionisierte Globus als Ziel
...Aber das, was wir in Hörsälen und auf deutschen Straßen sehen, ist kein Gemäkel an Benjamin Netanjahu und seinem Kabinett. Es ist "Israelkritik": Kritik am Staat als Ganzem. Wer etwa "From the River to the Sea" skandiert, signalisiert damit Gebietsansprüche, die jeder Trottel mit einem Atlas nachvollziehen kann. Ob der Spruch nun Hamas-Kennzeichen (also strafbar) ist oder nicht: Wer so etwas ruft, wünscht sich einen entzionisierten Globus. ...
28. November 2025 "Märkische Allgemeine Zeitung"
Vorwurf des Antisemitismus gegen Sonderausstellung im Potsdamer Fluxusmuseum
...Der Italiener Costantino Ciervo macht aus seiner kritischen Haltung gegenüber dem Zionismus und gegenüber Israel keinen Hehl. Er verbindet die Ausstellung aber mit der Beteuerung: „Ich verwechsle nicht Judentum und Zionismus. Für mich ist der Zionismus der Kolonialismus.“
...Bilder im Privatmuseum Fluxus+ auf dem Kulturstandort Schiffbauergasse sorgen für Aufregung. Der italienische Künstler Costantino Ciervo stellt Analogien zwischen Juden und Palästinensern dar...
Die Jüdische Gemeinde der Stadt Potsdam und der Beauftragte zur Bekämpfung des Antisemitismus im Land Brandenburg kritisieren in einer gemeinsamen Erklärung eine aktuelle Sonderausstellung im Museum Fluxus+ Potsdam und fordern sogar deren Schließung „in der derzeitigen Form“. Unter dem Titel „Comune – Das Paradox der Ähnlichkeit im Nahostkonflikt“ stellt der italienische Künstler Costantino Ciervo seit dem 16. November eine Serie handgemalter Doppelporträts aus. Als Vorlage dienten ihm mit KI bearbeitete Bilder. Zu sehen ist auch das Holocaustopfer Anne Frank - mit einem Schal, der ans Palästinensertuch erinnert. ...
24. November 2025 "Evangelische Zeitung"
Jüdischer Verband kritisiert Antisemitismus in kirchlichen Kreisen
...Diese Ressentiments hätten „leider auch in christlichen Kreisen Anschluss gefunden“.
Rappoport warf dem Lutherischen Weltbund, dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen in ihren Erklärungen zum Gaza-Krieg eine verharmlosende Wortwahl vor, wenn etwa von „Feindseligkeiten zwischen Israel und Palästina“ die Rede sei.
Angesichts des „terroristischen Überfalls“ mit über tausend misshandelten und getöteten Menschen müsse bei dem Vorgehen Israels „unzweifelhaft von Verteidigung gesprochen“ werden.

Er teile ausdrücklich „das Mitgefühl und die Trauer um die zivilen Opfer in Gaza“, betonte Rappoport. „Die Verantwortung für den Ausbruch dieses schrecklichen Krieges“ dürfe jedoch nicht ausgeblendet werden...
21. November 2025 "Deutschlandfunk"
Nicht anfechtbarer
Beschluss Oberverwaltungsgericht Münster:
Bestreiten des Existenzrechts Israels darf nicht generell untersagt werden
...Das Gericht hob mit dieser Begründung Auflagen für eine propalästinensische Demonstration am Samstag in Düsseldorf teilweise auf.
Das dortige Polizeipräsidium hatte dem Veranstalter untersagt, das Existenzrecht des Staates Israel während der Versammlung in jedweder Form zu leugnen.
Das Oberverwaltungsgericht stellte eine kritische Auseinandersetzung mit der Staatsgründung Israels und die Forderung nach einer friedlich zu vollziehenden Veränderung bestehender Verhältnisse jedoch unter den Schutz der Meinungsfreiheit.
Der Beschluss der Münsteraner Richter ist nicht anfechtbar. (Az: 15 B 1300/25)...
21. November 2025 "Deutschlandfunk"
Nicht anfechtbarer
Beschluss Oberverwaltungsgericht Münster:
Bestreiten des Existenzrechts Israels darf nicht generell untersagt werden
...Das Gericht hob mit dieser Begründung Auflagen für eine propalästinensische Demonstration am Samstag in Düsseldorf teilweise auf.
Das dortige Polizeipräsidium hatte dem Veranstalter untersagt, das Existenzrecht des Staates Israel während der Versammlung in jedweder Form zu leugnen.
Das Oberverwaltungsgericht stellte eine kritische Auseinandersetzung mit der Staatsgründung Israels und die Forderung nach einer friedlich zu vollziehenden Veränderung bestehender Verhältnisse jedoch unter den Schutz der Meinungsfreiheit.
Der Beschluss der Münsteraner Richter ist nicht anfechtbar. (Az: 15 B 1300/25)...
19. November 2025 "buten un binnen"
Antisemitische Straftaten haben sich in Bremen seit 2020 verdoppelt
...In Bremen und Bremerhaven sind im vergangenen Jahr insgesamt 107 judenfeindliche Straftaten registriert worden. Die meisten Straftaten wurden in der Stadt Bremen gezählt...
Im Jahr 2020 waren es noch 46 gewesen...
18. November 2025 "mena-watch"
Mordversuch gegen Hamas-Kritiker in Berlin
...In Berlin entgeht ein israelfreundlicher Schulleiter nur knapp einem tödlichen Überfall...
Am vergangenen Freitag ist Hudhaifa al-Mashhadani, Rektor der Deutsch-Arabischen Sprachschule Ibn Khaldun und Generalsekretär des Deutsch-Arabischen Rates, in der Berliner U-Bahn-Station Rathaus Neukölln nur knapp dem Tod entkommen, als er sich erfolgreich gegen den Versuch eines Angreifers wehren konnte, der ihn vor eine einfahrende Zuggarnitur stoßen wollte.
Bevor der Angreifer flüchtete, schlug er sein Opfer mehrmals auf Kopf und Schultern. Dann drohte er al-Mashhadani mit einer Geste quer über die Kehle noch einmal explizit mit dem Tod und suggerierte mit einem Fingerzeig auf seine Augen, sein Opfer weiterhin im Auge behalten zu wollen...
So hatte der Tatverdächtige zwar ein »europäisches Aussehen« mit schwarzem Haar und schwarzem Schnurrbart gehabt und einen schwarzen Mantel getragen, heißt es in der Täterbeschreibung – dazu aber auch eine rote Kufiya, das sogenannte Palästinensertuch...
Hudhaifa al-Mashhadani ist ein unerbittlicher Kritiker islamistischer Netzwerke. Seit Langem engagiert er sich für den Austausch mit Israel, arrangiert Synagogenbesuche, klärt über den Holocaust auf und organisiert Projekte gegen religiöse Radikalisierung. Und genau dieses couragierte Engagement ist den Extremen ein Dorn im Auge.
»Nimm den Verräter und Kollaborateur ins Visier der Kanone«, stand bereits im Januar dieses Jahres auf der Tür seines Vereins; al-Mashhadanis Name war in roter Farbe durchgestrichen, daneben prangte ein rotes Dreieck und der Spruch »Ehre dem Widerstand«. Die Schule, an der rund 700 Kinder ausgebildet werden, steht mittlerweile unter Polizeischutz. »Ich bin auf der Feindesliste der Hamas«, erklärte al-Mashhadani...
17. November 2025 "heute.at"
Antisemitismus-Eklat an Uni Wien!
...Besonders kritisch gesehen wird von der GRAS der Umgang mit einer Demonstration am 8. Oktober vor dem Hauptgebäude der Uni Wien.
Dort wurden Parolen wie "Intifada – only solution" gerufen und antisemitische Symbole gezeigt. Vertreter des VSStÖ sowie dessen offizieller Instagram-Account solidarisierten sich dennoch öffentlich mit der Veranstaltung – eine Distanzierung habe bis heute nicht stattgefunden, heißt es.
Hinzu kommen weitere Konfliktpunkte: Laut GRAS seien Stellungnahmen gegen Antisemitismus ohne Rücksprache von der ÖH-Website gelöscht worden.
Zudem habe es ein Veto gegen ein klares Bekenntnis gegeben, gegen jede Form des Antisemitismus einzutreten. In Sitzungen seien antisemitische Wortmeldungen unterstützt worden.
Zuletzt habe der VSStÖ sogar abgelehnt, den Überfall von Kämpfern der Hamas am 7. Oktober 2023 als antisemitisch zu bezeichnen – trotz historisch belegter Opferzahlen...
17. November 2025 "Hannoversche Allgemeine"
Jüdische Bürger in Sorge: Antizionistin tritt an Leibniz Universität Hannover auf
...Die radikale Anti-Israel-Aktivistin Udi Raz ist für einen Vortrag an die Leibniz Universität Hannover eingeladen. Die jüdische Israelin ist hochumstritten...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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