Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
Druckansicht
 Shocking News¹
Jahrgang:    nach Aktualität   alle anzeigen

Suche²:


26. August 2026 "br24"
Antisemitismus von links: "Israel muss zerstört werden"
...Linken-Fraktionschef tritt mit "Handala Leipzig" auf Im Aufruf zur Demo wurden das linke Kulturzentrum "Conne Island" und das Abgeordnetenbüro "linxxnet" der Connewitzerin Juliane Nagel explizit als Feindbilder markiert. Dazu aufgerufen hatte unter anderem die Gruppe "Handala Leipzig", die vom sächsischen Verfassungsschutz unter anderem wegen Sympathiebekundungen gegenüber der Hamas beobachtet wird. Auf einem Video ist die Parole "From the River to the Sea, Palestine will be free" zu hören. Die Losung gilt als Aufruf, den jüdischen Staat Israel von der Landkarte zu tilgen und einen Palästinenserstaat vom Fluss Jordan bis ans Mittelmeer zu errichten...
Auf einem Instagram-Video von Handala ist auch der Leipziger Linken-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Sören Pellmann zu sehen. Ein Interview dazu lehnte Pellmann ab, aus Zeitgründen...
marx21: "Israel muss zerstört werden" Weitere radikale Aussagen finden sich auf der Website des parteinahen Netzwerks marx21, das ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet wird. marx21 ist nicht offiziell Teil der Linkspartei. Die extremistische Gruppe versucht aber, ihre radikalen ideologischen Positionen in der Partei durchzusetzen. Auf der Website heißt es unter anderem: "Der Zionismus ist eine rassistische Ideologie." Mehr noch: Der israelische Staat müsse "im Zuge eines [...] revolutionären Aufstandes in der gesamten Region zerstört werden"...
Mitarbeiter des Bundestages verantwortlich für marx21-Inhalte
Für den Inhalt der Seite verantwortlich ist Daniel Kipka-Anton. Er ist Mitarbeiter im Büro des Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak aus Neukölln. Beide lassen Anfragen von report München unbeantwortet. Auf dem Jahreskongress von marx21 traten 2025 unter anderem Parteichefin Ines Schwerdtner und Bundesgeschäftsführer Janis Ehling auf, hielten dort Vorträge...
26. August 2026 "Der Tagesspiegel"
Mehr rechte (??? red.) Straftaten in Brandenburg:
Synagoge mit Hakenkreuz beschmiert
...In Brandenburg ist die Zahl rechter Straftaten im zweiten Quartal dieses Jahres um rund ein Viertel gestiegen. Von April bis Juni zählte die Polizei 727 rechtsmotivierte Straftaten, teilte Innenminister Jan Redmann (CDU) auf Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Noack mit.
Von Januar bis März wurden 584 Straftaten in diesem Bereich registriert. Die häufigsten Delikte zwischen April und Juni waren laut Innenministerium das Verwenden verfassungsfeindlicher Kennzeichen wie zum Beispiel von Hakenkreuzen. Die Synagoge in Cottbus etwa war im April mit einem schwarzen Hakenkreuz beschmiert worden, das 1 Meter mal 1,50 Meter groß war. Die Stadt in der Lausitz gilt als ein Zentrum des Rechtsextremismus in Brandenburg...
Wegen Nachmeldungen werden die Zahlen der Straftaten immer wieder aktualisiert. Von April bis Juni 2025 wurden mit 870 Straftaten im Bereich der politisch motivierten Kriminalität rechts etwas mehr Delikte gezählt als im zweiten Quartal dieses Jahres...
26. August 2026 "WELT-ONLINE"
Antisemitismus prägt Alltag – Experten besorgt über Anstieg
...Ein junger Mann wird in Erfurt wegen einer Davidsternkette brutal attackiert...
Der Antisemitismus sei inzwischen alltagsprägend für viele Betroffene im Freistaat, sagte Timo Galki, Leiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) Thüringen bei der Vorstellung des aktuellen Jahresberichts. Demnach wurden im vergangenen Jahr 418 antisemitische Vorfälle im Freistaat gemeldet und damit so viele wie noch nie seit Bestehen der Meldestelle im Jahr 2021. 2024 wurden 392 derartiger Fälle verzeichnet.
Die meisten Vorkommnisse entfielen mit 350 in die Kategorie verletzendes Verhalten - dazu zählen antisemitische Beleidigungen, Kommentare oder Schmierereien. Außerdem wurden unter anderem 45 Sachbeschädigungen, zehn Bedrohungen und vier Angriffe verzeichnet, sagte Galki...
Hier wurden 103 Taten gezählt, nach Angaben der Meldestelle war das ein Anstieg um 10,3 Prozent...
25. August 2026 "Israel heute"
Antisemiten sollte man nicht antworten
Der Kampf gegen den Antisemitismus kann nicht dadurch gewonnen werden, dass man endlos auf jede Lüge eingeht. Er muss dort geführt werden, wo der Antisemitismus heute wirkt: in der Politik...
...Es ist ein Fehler, auf antisemitische Vorwürfe einzugehen. Hätte eine Reaktion zur Zeit der Rassengesetze und der Deportationen irgendetwas gebracht? Nein. Für Antisemiten ist die Absicht ist dieselbe: die Juden und ihren unabhängigen Staat Israel zu vernichten...
Es hat keinen Sinn, auf Behauptungen in den sozialen Medien einzugehen, wonach Kindern, die von Juden getötet wurden, Organe entnommen würden – ein Vorwurf, der an die uralte Blutverleumdung erinnert, wonach Juden Kinder wegen ihres Blutes ermorden würden. Ebenso wenig hat es Sinn, mit Professoren zu diskutieren, die eine allmächtige „israelische Lobby“ beschreiben, die die Politik kontrolliere. Wer soll schon mit dem Besitzer eines weiteren Schweizer Hotels diskutieren, der israelische Touristen des Hotels verweist? Oder mit den Schlägern, die eine Familie auf den Straßen von Athen verprügeln?..
Und wer will sich schon heiser schreien, um mit Hollywood, der Türkei, Kanada und den anderen zu streiten? Antworte ihnen gar nicht erst...
Wir müssen aufhören, uns verpflichtet zu fühlen, zu argumentieren, dass Juden gut sind, dass Juden unschuldig sind oder dass Israel das Recht hat, sich zu verteidigen. Wer sich ernsthaft für die Beweise interessiert, kann sie finden. Die Fakten stehen jedem zur Verfügung. Die gegen Israel gerichteten Vorwürfe des Kolonialismus, des Völkermords, des Rassismus und der systematischen Grausamkeit werden durch die Geschichte und durch dokumentierte und quantifizierte Beweise widerlegt...
Im Jahr 2025 verabschiedete die UN-Generalversammlung 15 Resolutionen, die sich speziell gegen Israel richteten, verglichen mit 11 Resolutionen, die alle anderen Länder der Welt zusammen betrafen, davon sechs gegen Russland. Diese Diskrepanz verdeutlicht, wie Politik den Hass auf Juden schürt...
Antisemitismus ist heute nicht mehr nur eine Frage von Vorurteilen oder Unwissenheit. Er ist zu einem politischen Instrument geworden. Er wird genutzt, um Stimmen, Einfluss, Ämter, Geld und Macht zu erlangen...
In Italien kam es sogar zu einem Generalstreik, der sich gegen Israel richtete. Es hat auch keinen Sinn, mit jenen zu diskutieren, die von einer allmächtigen „israelischen Lobby“ sprechen, die die italienische Politik kontrolliere und an deren Spitze angeblich kein Geringerer als der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Antonio Tajani stehen soll...
24. August 2026 "Jüdische Allgemeine"
Stolpersteine gestohlen
...Im Süden Brandenburgs sind mehrere Stolpersteine zur Erinnerung an NS-Opfer gestohlen worden. In Spremberg sei in der Nacht zu Samstag festgestellt worden, dass zwei der jüdischen Menschen gewidmeten kleinen Denkmäler entfernt und entwendet worden seien, teilte die Polizei am Montag mit. In Forst sei bereits am Donnerstagmorgen ein Stolperstein gewaltsam aus einem Gehweg entfernt und gestohlen worden, der an in der NS-Zeit antisemitisch Verfolgte erinnert. Ein weiterer Stolperstein sei dabei beschädigt worden...
21. August 2026 "WDR.de"
Familie verlässt Köln wegen Antisemitismus
...Familie verlässt Köln wegen Antisemitismus...
Lokalzeit aus Aachen. 21.08.2026. 12:22 Min.. Verfügbar bis 21.08.2028. WDR. Von Estella Mazur... Die Lokalzeit aus Aachen ist das regionale Magazin im WDR Fernsehen für den Bereich rund ums Dreiländereck D-NL-B...
18. August 2026 "Die Zeit"
Antisemitismus
Jüdischer Student geht gegen Freie Universität in Berufung
...Der jüdische Student Lahav Shapira ist wegen seiner gescheiterten Antisemitismus-Klage gegen die Freie Universität (FU) Berlin in Berufung gegangen.
Die Berufungsbegründung sei beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt worden, teilten die Anwälte des Studenten mit. Die Klage gegen die Freie Universität Berlin geht auf einen Angriff im Februar 2024 zurück, bei dem Shapira Knochenbrüche im Gesicht und eine Hirnblutung erlitt.
Shapira wirft der Universität vor, nicht genügend gegen antisemitische Diskriminierung auf dem Campus unternommen zu haben. Dabei beruft sich der Student auf das Berliner Hochschulgesetz, das die Universität verpflichtet, Diskriminierung vorzubeugen und diese zu beseitigen.
Das Verwaltungsgericht folgte im vergangenen März dieser Argumentation nicht und wies die Klage als unzulässig ab...
»Das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts zeigt eine erhebliche Schutzlücke im Berliner Hochschulrecht auf.« ...
15. August 2026 "WELT-ONLINE"
„Dieselben Mythen, die bis 1933 verbreitet waren, tauchen wieder auf“
...Familienministerin Prien hat jüdische Wurzeln und warnt, die „Propaganda-Offensive“ der Hamas entfalte gewaltige Wirkung hierzulande – gerade in der jungen Generation...
15. August 2026 "WELT-ONLINE"
Antisemitismus
Unbekannte beleidigen Mann mit Kippa in Berliner U-Bahn
...Wieder ein antisemitischer Vorfall mitten in Berlin: Unbekannte sollen einen jungen Mann mit Kippa in der U-Bahn beleidigt haben. Es ist der dritte öffentlich gewordene Fall dieser Art binnen weniger Wochen...
„Er trug eine Kippa“, sagte eine Polizeisprecherin. Eine Gruppe junger Männer soll ihn demnach im Waggon beleidigt und bedroht haben. Am U-Bahnhof Berliner Straße sei er ausgestiegen und habe den Notrufknopf einer BVG-Säule gedrückt. Anschließend setzte er seine Fahrt mit der U-Bahn fort. Die Unbekannten hätten ihn jedoch weiterverfolgt. Er verließ den Zug an der Station Eisenacher Straße, während die Gruppe in der Bahn blieb. Der 30-Jährige erstattete bei einer Polizeiwache in der Nähe Anzeige...
Zuletzt wurden zwei Vorfälle im Juni und Juli bekannt. Im Juni hatte ein arabischstämmiger Mann einen 48-Jährigen, der Kippa trug und mit zwei Kindern unterwegs war, zunächst beleidigt. Schließlich soll der Araber dem Mann und den Kindern auch noch ins Gesicht gespuckt haben...
24 Fälle pro Tag – Antisemitische Übergiffe erreichen Höchstand...
13. August 2026 "Ostdeutsche Allgemeine"
Keine Förderung für legendäre Berliner Chanukka-Feier
...Der Aktionsfonds gegen Antisemitismus des Senats lehnt den Antrag auf Förderung für das Aufstellen der Chanukkaleuchter am Pariser Platz ab...
Die Enttäuschung ist groß in der Berliner Jüdischen Gemeinde Chabad...
Die Jury habe sich für die Förderung von insgesamt 33 Projekten in den Jahren 2026 und 2027 ausgesprochen, so der Senat in einem Schreiben, das der Berliner Zeitung vorliegt. Zum Antrag für die Chanukka-Feier heißt es: „Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Antrag keine Förderempfehlung durch die Jury erhalten hat.“ Man „bedauere, keine andere Mitteilung machen zu können“ und hoffe, dass die Gemeinde „eine andere Möglichkeit finden werde, das Vorhaben dennoch zu realisieren“. Fragen nach der Begründung der Ablehnung durch die Jury blieben unbeantwortet...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
nach oben
Seite:   1 2 3 4 5 6 7 8 9 10  
         
| Aktuelles | Rabbiner | Zeitung | Kalender | Kontakt | Seitemap | Impressum | Disclaimer |  
© 2004-2026 Die Gesetzestreue Jüdische Landesgemeinde Brandenburg