![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]()
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Shocking News¹ | |
|
|
|
| 29. Mai 2026 |
"Jüdische Allgemeine"
»Ohne den Mossad wäre ich vermutlich schon unter der Erde«
...Das muss Ende Mai, Anfang Juni 2025 gewesen sein. An einem Freitag rief mich morgens der Staatsschutz an und bat um einen Termin für ein Gespräch. In diesem wurde mir dann eröffnet, dass es eine konkrete Bedrohungslage zu meiner Person gibt...
Ohne die Informationen »befreundeter Dienste«, wie es so schön heißt, hätten die deutschen Behörden von der Bedrohung gegen mich nichts gewusst. Konkreter: Ohne den israelischen Geheimdienst Mossad wäre ich vermutlich jetzt schon eine Weile unter der Erde. Unsere deutschen Geheimdienste waren da leider wieder einmal blind... |
| 29. Mai 2026 |
"Der Tagesspiegel"
Trotz antisemitischer Äußerungen: Kanye West darf in den Niederlanden auftreten
...trotz heftiger Proteste darf der wegen antisemitischer Äußerungen umstrittene US-Rapper Kanye West wie geplant Anfang Juni im niederländischen Arnheim auftreten. Es gebe keinen gesetzlichen Grund, ihm die Einreise zu verweigern, sagte der zuständige Minister für Asyl- und Migration, Bart van den Brink, in Den Haag. Das Parlament hatte sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen. Jüdische Organisationen hatten ein Auftrittsverbot gefordert...
|
| 29. Mai 2026 |
"Deutschlandfunk"
srael kündigt Zusammenarbeit mit UNO-Generalsekretär auf
...Anlass sei die Entscheidung, sein Land wegen Vorwürfen der sexualisierten Gewalt in Konfliktgebieten auf eine „schwarze Liste“ zu setzen, schrieb der israelische UNO-Botschafter Danon im Onlinedienst X...
„Wir haben genug von diesem Generalsekretär“, erklärte Danon. Israel werde den Kontakt zu Guterres‘ Büro bis zum Ablauf seiner Amtszeit Ende des Jahres abbrechen. Danon bezog sich auf einen noch nicht veröffentlichten Bericht... Guterres zur „unerwünschten Person“ erklärt Die Beziehungen zwischen der UNO und Israel befinden sich seit dem Gaza-Krieg auf einem Tiefpunkt. Die israelische Regierung reagierte empört auf die scharfe Kritik von Guterres und anderen UNO-Vertretern an dem israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen. Guterres wurde im Oktober 2024 von Israel zur „unerwünschten Person“ erklärt... |
| 23. Mai 2026 |
"mena-watch"
Zwischen Krieg und wachsender Unsicherheit: Warum weiterhin Juden nach Israel auswandern
...Wie es zu dem scheinbaren Paradoxon kommt, dass Juden Israel ausgerechnet während eines Kriegs als sicheren Ort ansehen, an dem sie ohne Angst leben können....
Nach Angaben der Jewish Agency wurden allein 2025 weltweit rund 30.000 neue Einwanderungsakten eröffnet. Besonders starkes Interesse kam aus Großbritannien, Frankreich und Australien. ... Antisemitismus als entscheidender Faktor Viele jüdische Gemeinden im Westen berichten seit Beginn des Gaza-Krieges von einem spürbar aggressiveren Klima. In mehreren europäischen Städten stehen Synagogen unter verstärktem Polizeischutz, jüdische Schulen mussten Sicherheitsmaßnahmen erhöhen und in Universitäten kam es wiederholt zu antisemitischen Vorfällen... Israel als letzter sicherer Ort? ...Historisch war die jüdische Einwanderung nach Israel fast immer eng mit Krisen verbunden: von den Pogromen Osteuropas bis zur Flucht vor dem Nationalsozialismus. Auch heute scheint sich dieses Muster in anderer Form fortzusetzen... |
| 22. Mai 2026 |
"Die Zeit"
Wenn niemand hilft – Angst vor Antisemitismus an Hochschulen
...«Ich überlege, aus NRW wegzuziehen, weil das Leben an übersichtlichen, kleineren Universitäten für mich gefährlicher ist.» Diesen Satz der Münsteraner Studentin Evelyn Deller müssen ihre Zuhörer erst mal sacken lassen. «In Städten wie Berlin gehen wir unter, was uns sicherer macht.» ...
Wir – das sind jüdische Studierende in Deutschland. Deller ist Co-Vorsitzende des jüdischen Studierendenverbands NRW. Die junge Frau erklärt, was sich konkret hinter den Zahlen verbirgt, die die Zentrale Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in NRW (ZeBA) in Düsseldorf präsentiert: Die Zahl antisemitischer Vorfälle an nordrhein-westfälischen Hochschulen steigt weiter an... Terrorverherrlichung an Uni-Toilettenwänden Das Spektrum reiche von Beleidigungen über martialische Wandschmierereien bis hin zu Bedrohungen und erheblichen Störungen universitärer Veranstaltungen. Besonders erschreckend für ihn sei, wie viel Mühe sich manche gegeben hätten, etwa geköpfte Juden an Toilettenwände zu zeichnen, Terroristen zu verherrlichen oder ganz offen zum Mord aufzurufen mit Kritzeleien wie «Kill all Jews» (Tötet alle Juden), beschreibt Stahl... Evelyn Deller verlangt Ernsthaftigkeit und konkreten Schutz für die jüdische Gemeinde. «Flaggen und Lippenbekenntnisse helfen uns nicht», mahnt sie... |
| 21. Mai 2026 |
"Die Zeit"
...antisemitische Plakate in Kiel
...Nach Angaben des Vereins Zebra (Zentrum für Betroffene rechter Angriffe) richtet sich ein Gewaltaufruf gegen einen Kollegen des Vereins. «Namen und Gesichter von ihm sowie einer Reihe von Menschen, die sich aktiv gegen Antisemitismus und Israelfeindschaft stellen, wurden gemeinsam mit einer vermeintlichen Wohnadresse auf vielen Plakaten in der Stadt Kiel veröffentlicht.» Dem Verein zufolge wurden die Betroffenen als «zionistische Faschist*innen» und «Täter*innen» bezeichnet, zudem werde zu Gewalt gegen sie aufgerufen. «Allen Angegriffenen gilt unsere Solidarität», erklärte Zebra
...Die Aktion ziele darauf ab, Menschen, die gegen Antisemitismus kämpfen, öffentlich zu diffamieren... zweistelligen Zahl antisemitischer Plakate in Kiel... Die erste Anzeige ging demnach am 8. Mai ein, neun weitere folgten... Dabei erreiche die Veröffentlichung von Namen, Fotos und Privatadressen eine neue Dimension, besonders wenn sie mit Gewaltaufrufen einhergehe... |
| 21. Mai 2026 |
"br24"
Iran wollte laut Anklage jüdische Repräsentanten in Deutschland ermorden
... Laut Anklage sollten zwei Männer im Auftrag des iranischen Geheimdienstes Attentate auf jüdische und israelische Ziele in Berlin verüben. Außerdem war nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft die Ermordung unter anderem des Grünen-Politikers Volker Beck geplant. Er ist Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Auch der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, gehörte demnach zu den Attentats-Zielen...
|
| 20. Mai 2026 |
"tageschau.de"
Antisemitische Vorfälle nehmen in Hessen zu: "Neue Intensität der Konfrontation"
...Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Hessen ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Es gab knapp 1.100 Vorfälle und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Die zuständige Stelle zeigte sich nicht nur wegen der höheren Zahlen besorgt.
Körperliche Angriffe, Beleidigungen, Hetze: Pro Tag passieren in Hessen im Schnitt drei antisemitische Vorfälle - und die Tendenz ist weiter steigend. Für das Jahr 2025 registrierte die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) insgesamt 1.099 Vorfälle. Das teilte sie am Mittwoch mit... Tatorte verlagern sich ins Wohnumfeld Doch nicht nur die Zahlen nehmen zu. Laut RIAS haben "Betroffene es mit einer neuen Intensität der antisemitischen Konfrontation zu tun". Zudem verlagerten sich die Tatorte, zum Beispiel ins Wohnumfeld oder in die Umgebung von Synagogen. Verhältnismäßig viele Vorfälle fanden 2025 demnach in Bildungseinrichtungen wie Schulen und Hochschulen statt (190 Fälle), auch im ÖPNV (84 Fälle) sowie in Kunst- und Kultureinrichtungen (52 Fälle) stiegen die Angriffe. "Antisemitisches Erleben zieht weite Kreise, wirkt in Familien und Freundeskreise hinein. Wirkt sich aus auf den Alltag, die Zukunftsplanungen und die Frage aus, ob es sicher genug ist, abends die S-Bahn zu nehmen", heißt es in dem Bericht. "Antisemitismus etabliert sich quantitativ auf hohem Niveau und wird dadurch normalisiert", erklärte Urban, die auch Antisemitismusbeauftragte der Marburger Philipps-Universität ist... |
| 20. Mai 2026 |
"Die Zeit"
Berlin verzeichnet etwa sechs antisemitische Vorfälle am Tag
...Für 2025 registrierte die Meldestelle laut ihrem aktuellen Jahresbericht 2.197 antisemitische Vorfälle. Das sind im Schnitt rund sechs Vorfälle pro Tag...
Auch in Hessen stiegen die Zahlen an. So wurden im Jahr 2025 rund 1.100 Vorfälle dokumentiert. Dies seien 18 Prozent mehr als die 926 Vorfälle von 2024. Die Meldestellen beobachten einen landesweiten Niveauanstieg antisemitischer Straftaten, wie aus dem Antisemitismusbericht der Bundesregierung hervorgeht. Antisemitisch motivierter Mordversuch nahe dem Brandenburger Tor Im Januar 2025 hatte ein Tourist einen Mordversuch auf dem Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas nahe dem Brandenburger Tor nur knapp überlebt. Die Meldestelle in Berlin teilte mit, in 39 weiteren Fällen seien Betroffene geschlagen oder bespuckt worden, auch seien ihnen Kleidung oder Schmuck vom Körper gerissen worden. Neben Bedrohungen (41), Massenzuschriften (49) und Sachbeschädigungen (63) ordnet die Meldestelle 2.004 Fälle der Kategorie »verletzendes Verhalten« zu. Dazu zählen etwa Beleidigungen und Schmierereien... |
| 19. Mai 2026 |
"BILD"
Aus Angst wollen viele Juden Deutschland verlassen:
„Wir sind froh, wenn wir den Tag heil überstehen“ ...„Kill all Jews“ an Berliner Hauswänden, Angst auf dem Fußballplatz, Drohungen im Netz:
In der Hauptstadt berichten Juden von einem Alltag, in dem Beschimpfungen, Angriffe und ständige Furcht zur Norm geworden sind. Eltern planen Auswanderung, Kinder legen Kippa und Vereinstrikot ab, selbst Spiele eines Jugendklubs stehen unter Polizeischutz. Wie sich das Leben jüdischer Familien, Studenten und Sportler in Berlin verändert hat und wovor Sicherheitsbehörden jetzt warnen... |
|
¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
|
| Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 | |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
|
© 2004-2026 Die Gesetzestreue Jüdische Landesgemeinde Brandenburg |