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| Shocking News¹ | |
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| 17. April 2025 |
"ZDFheute"
...Inserat löst Empörung aus
...Im Amtsblatt der sächsischen Stadt Sebnitz ist eine Anzeige geschaltet worden, die rassistische und antisemitische Begriffe enthielt. Die Stadtverwaltung weist die Schuld von sich...
Eine ortsansässige Dachdeckerfirma hatte dort einen Ausbildungsplatz in Aussicht gestellt - schloss dabei aber bestimmte Menschen aus, die mit antisemitischen, rassistischen und diskriminierenden Begriffen beschrieben wurden... Die Stadt Sebnitz sei ausschließlich für den redaktionellen Teil des "Grenzblattes" - so heißt das Amtsblatt - verantwortlich und kenne den Anzeigenteil bis zur Veröffentlichung auch nicht, teilte die Verwaltung mit. Dieser liege allein in der Verantwortung des Verlages... |
| 15. April 2025 |
"Die Presse.com"
US-Regierung friert Milliarden für Elite-Uni Harvard ein
...Begründet wurde der Schritt mit... Missachtung von Bürgerrechten und unzureichendem Einsatz gegen Antisemitismus an der Uni. Die Hochschule weigert sich, Verhaltensregeln der Regierung umzusetzen...
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| 14. April 2025 |
"audiatur-online"
Deutscher Geschichtslehrer-Verband warnt: Wissen zum Holocaust schwindet
...In manchen Klassen sitzen Kinder, deren Familien aus arabischen Ländern kommen. Dort gehört Judenhass mitunter zum Alltag. ...
Gerade bei Kindern und Jugendlichen, deren Familie aus arabischen Staaten kommt, arbeiten wir oft gegen Windmühlenflügel. Israelfeindliche und antisemitische Narrative, die in der Familie erzählt werden, sind sehr schwer aufzubrechen ...Zeitzeugen sterben, der Antisemitismus nimmt zu: Der Geschichtsunterricht steht vor einer Zerreissprobe... Bislang ist allein schon die Organisation einer solchen Reise zu einer Gedenkstätte ein Hürdenlauf. Als Lehrkraft muss man zunächst die Schulleitung um Erlaubnis bitten, dann die Eltern und Schüler auf die Kosten ansprechen, schliesslich muss sich die Lehrkraft um einen Zuschuss bemühen. Ob man den bekommt, ist je nach Bundesland und Stadt sehr verschieden und manchmal durchaus schwierig. Da telefoniert man auch schon mal mit dem Bürgermeister. Als Verband fordern wir deswegen gemeinsam mit den DDR-Gedenkstätten Unterstützung in Form etwa eines bundesweit einheitlichen Zuschusses, der verlässlich gezahlt wird... |
| 14. April 2025 |
"Der Tagesspiegel"
EU schnürt milliardenschweres Hilfspaket für Palästinenser-Regierung
...Die Europäische Union will ihre finanzielle Unterstützung für die Palästinensische Autonomiebehörde mit einem neuen Hilfspaket von rund 1,6 Milliarden Euro erhöhen...
Im Gazastreifen herrscht die radikal-islamische Hamas. Die EU ist der größte Geldgeber der Palästinenser... |
| 14. April 2025 |
"Israel heute"
Eine Pessach-Lektion für Juden, die Trump mehr ablehnen als den Antisemitismus
...Während der Judenhass zunimmt, klammern sich manche weiterhin an liberale Verbündete und Institutionen, die sie verraten haben – und lehnen stattdessen einen Präsidenten ab, der für jüdische Rechte kämpft...
Ist es möglich, zu entschieden gegen Antisemitismus zu sein? Kann es für Juden nachteilig sein, sich gegen diejenigen zu stellen, die zu ihrem Völkermord aufrufen? Ist es besser, den Hass in säkularen Institutionen weiter gedeihen zu lassen, als das „Übel“ zu ertragen, jemanden zu unterstützen, dessen Politik man in anderen Bereichen ablehnt? Ist die Loyalität gegenüber diesen Institutionen und politischen Verbündeten, die die Juden in einem Moment der Gefahr im Stich gelassen haben, wichtiger als die Solidarität mit anderen Juden – insbesondere mit denen, die angegriffen werden?... In einer Zeit, in der Antisemitismus in Amerika beispiellos zunimmt – begleitet vom Krieg, den der Iran und seine Terror-Proxies gegen Israel führen – scheint parteipolitische Loyalität wichtiger als der Einsatz für das jüdische Volk... Gruppen wie die Anti-Defamation League (ADL), das American Jewish Committee (AJC), sowie Persönlichkeiten wie Deborah Lipstadt, Lawrence Summers, Michael Roth und besonders auffällig Hillel-CEO Adam Lehman haben sich der „Widerstandsbewegung“ gegen Donald Trumps Versuch angeschlossen, den Einfluss antisemitischer Ideologien an Universitäten zu bekämpfen und ausländische Studenten auszuweisen, die Völkermord an Juden oder die Hamas verherrlichen... |
| 8. April 2025 |
"tageschau.de"
Antisemitismus an Berliner Hochschulen:
"Dieser Griff an die Davidstern-Kette, ob sie offen liegt oder verdeckt ist" ...Jüdische Studierende berichten weiter von Angst, Ausgrenzung und offenem Antisemitismus...
der Antisemitismus, den die Proteste in die Universitäten reingebracht haben, der ist geblieben, da hat sich nichts geändert. Das liegt auch daran, dass die Universitäten sich nicht klar positioniert haben. Und weil sie sich nicht klar positioniert haben, können sich Jüdinnen und Juden nicht sicher fühlen."... "Ich höre von vielen Mitstudierenden, dass man sich nicht mehr so offen zeigen will. Dieser Griff an die Brust, um zu gucken, ob meine Davidstern-Kette offen liegt oder vom Pullover verdeckt wird, den kannte ich bisher nur von nächtlichen U-Bahn-Fahrten - seit dem 7. Oktober kommt es gehäuft auch im universitären Kontext zu diesem Griff, nicht nur bei mir. Ich kenne Studierende, die sich ihre Lehrveranstaltungen nicht mehr danach aussuchen, was sie interessiert, sondern danach, wo sie stattfinden. Wo sind Leute, die mir vielleicht gefährlich werden können? Und das gefährdet die Wissenschaftsfreiheit!"... Doch die Änderung, die im Juli 2024 in Kraft trat, gibt den Hochschulen weiterreichende Sanktionsmöglichkeiten: Seither können die Hochschulen Studierende bei schwerem Fehlverhalten nicht nur rügen, zeitweise von Lehrveranstaltungen ausschließen oder ihnen Hausverbote erteilen, sondern sie in letzter Konsequenz auch exmatrikulieren. Diese Ordnungsmaßnahmen waren erst 2021 aus dem Hochschulgesetz gestrichen worden, nun müssen die einzelnen Universitäten Satzungen verabschieden und sogenannte Ordnungsausschüsse bilden, um die Sanktionen rechtssicher aussprechen zu können. Bislang - so die Senatsverwaltung für Wissenschaft - sei aber noch an keiner der elf Hochschulen des Landes Berlin ein entsprechendes Statut in Kraft getreten... |
| 8. April 2025 |
"NZZ Online - Neue Züricher Zeitung"
In Berlin schaut die Mehrheitsgesellschaft bei Judenhass weg
...Ein Student mit palästinensischen Wurzeln zertrümmert einem jüdischen Studenten das Gesicht. Jetzt landet der Fall endlich vor Gericht. Er steht beispielhaft für eine beängstigende Entwicklung...
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| 8. April 2025 |
"WELT-ONLINE"
„Popkultur trifft auf Antisemitismus“...
...US-Rapper Macklemore geriet in der Vergangenheit durch antisemitische Songtexte und Parolen in die Schlagzeilen. Dennoch darf der Musiker das Deichbrand-Festival in Cuxhaven eröffnen...
„Beim Rapper Macklemore trifft Popkultur auf Antisemitismus“, hieß es in der Erklärung weiter. In seinen Songtexten und Auftritten verbreite er antisemitische Propaganda und verharmlose die Schoah, während er sich als moralische Instanz inszeniere und als solche von einem breiten Publikum unkritisch gefeiert werde. „Der große Aufschrei bleibt nicht nur aus, sondern verkehrt sich in sein Gegenteil und so eröffnet der Rapper ein beliebtes Musikfestival in Norddeutschland.“... |
| 8. April 2025 |
"Süddeutsche Zeitung"
Antisemitismusbeauftragter:
Lage an Hochschulen ist bitter ...Berliner Universitäten machen nach Einschätzung des Ansprechpartners zu Antisemitismus nicht genug gegen Judenhass. Aber auch an die Berlinerinnen und Berliner richtet er einen Appell...
Die Situation sei „bitter und übel an den Hochschulen“, sagte Salzborn im RBB-Inforadio. „Antisemitismus ist nach wie vor festgesetzt.“ ... Die Universitäten gehen damit nach Salzborns Einschätzung nicht angemessen um... Salzborn begrüßte, dass Shapira vor dem Berliner Verwaltungsgericht zudem gegen die FU vorgeht. Der Student wirft der Universität vor, nicht genug gegen antisemitische Diskriminierung unternommen zu haben. „Wir haben als Land unsere Hochschulen verpflichtet, gegen Antisemitismus vorzugehen“, sagte Salzorn. „Insofern halte ich es für absolut richtig, das jetzt auch mal gerichtlich klären zu lassen, was das heißt.“... |
| 8. April 2025 |
"domradio.de"
Beauftragter warnt vor antijüdischen Klischees in Passionsmusik
...Biblische Texte machen oft die Juden pauschal für den Tod Jesu verantwortlich...
Der Antisemitismus-Beauftragte des Landes Niedersachsen, Gerhard Wegner, hat vor einem unreflektierten Umgang mit den Passionsmusiken von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und anderer klassischer Komponisten gewarnt. In diesen Werken würden unterschwellig antijüdische Klischees verbreitet, sagte Wegner... In solchen Werken, die sich auf Berichte der Bibel beziehen, werde der Eindruck erweckt, dass "die Juden" pauschal schuld am Tod von Jesus seien, sagte Wegner: "Obwohl es doch nur einige von ihnen waren und die ersten Christen auch Juden waren." Diese Suggestion sei immer wieder der Grund für Antisemitismus in übelster Form gewesen: "Bis hin zu Pogromen und zum Holocaust." Stets würden die Juden als die Bösen dargestellt, nirgends werde das relativiert... |
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¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
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