Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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8. Februar 2026 "Israel heute"
Die neue Geografie jüdischer Angst in Europa
...In ganz Westeuropa ist lauter und teils gewalttätiger Antisemitismus stark angestiegen. Synagogen benötigen massive Sicherheitsvorkehrungen; jüdische Schulen arbeiten unter dauerhaftem Schutz; viele Juden berichten, dass sie öffentliche Zeichen ihrer Identität vermeiden. In Frankreich, Deutschland, Belgien und dem Vereinigten Königreich gehören Angriffe, Drohungen und Einschüchterungen zum Alltag. Das Gefühl der Verwundbarkeit ist längst kein Randphänomen mehr. Es ist weit verbreitet und tief empfunden.
Gleichzeitig schildern Juden in Ost- und Mitteleuropa häufig eine andere Erfahrung. In Ländern wie Polen, Ungarn und Tschechien berichten jüdische Gemeinden von geringeren Ausmaßen gewalttätigen Antisemitismus und einem stärkeren Gefühl persönlicher Sicherheit. Man besucht Gottesdienste und Veranstaltungen ohne Polizeikordons. Jüdische Symbole werden in der Öffentlichkeit nicht verborgen. Der Kontrast zu Westeuropa ist kaum zu übersehen.
Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass...
7. Februar 2026 "mena-watch"
Gedenken ohne Gedächtnis
...Ausgerechnet am Gedenktag wird eine Revival-Sendung Stefan Raabs, der offenbar auf den populären »Dschungelcamp«-Zug aufspringen will, ausgestrahlt, in der ein Spiel mit dem Titel »Geld oder Gil« läuft. Gil, das ist Gil Ofarim, jener Musiker, der nach falschen Antisemitismusvorwürfen selbst zur Projektionsfläche einer Debatte wurde. Gespielt wird mit der Figur des »jüdischen Betrügers«, ergänzt durch ein eingespieltes Video, in dem von einem angeblichen »Betrüger-Gen« die Rede ist, das Ofarim von seinem »Onkel Samuel« geerbt habe.
Eine Figur, vollständig erfunden von den Machern der »Stefan Raab Show«. Dass Juden als betrügerisch, geldfixiert oder genetisch disponiert imaginiert werden, gehört jedoch zum festen Inventar antisemitischer Zuschreibungen.
Im Hintergrund der Szene tanzen fröhlich orthodoxe Juden als folkloristische Staffage eines alten Ressentiments. Man könnte dies als Symptom kultureller Erosion lesen, nicht nur geschmacklos, sondern geschichtsvergessen.
Es ist Antisemitismus in der Form von Unterhaltung. Oder, um Ayala Goldmann in der Jüdischen Allgemeinen zu zitieren: »Antisemitismus am Holocaust-Gedenktag im deutschen Fernsehen ist normal. Und sogar lustig.«...
6. Februar 2026 "Jüdische Rundschau"
Der deutsche Zensurkomplex gegen pro-israelische Stimmen
...Was als Kampf gegen Hass verkauft wird, entpuppt sich zunehmend als staatlich flankiertes Zensurprojekt. Am Beispiel des Netzwerks aus HateAid, der grün geführten Landesregierung Baden-Württemberg und dem erwiesen antisemitischen Antisemitismusbeauftragten Michael Blume zeigt sich, wie Meinungs- und Pressefreiheit gezielt eingeschränkt werden sollen. Kritische, insbesondere pro-israelische Stimmen geraten ins Visier eines ideologisch motivierten Apparats, der mit Steuergeldern operiert und juristische Einschüchterung betreibt. Die jüngsten US-Sanktionen gegen HateAid werfen ein grelles Licht auf einen deutschen Zensurkomplex, der sich demokratischer Kontrolle längst entzogen hat...
6. Februar 2026 "Jüdische Rundschau"
Fördergeldskandal: Juden-Hass wird in Berlin mehr verwaltet als bekämpft
...20 Millionen Euro hatte der Berliner Senat nach dem Überfall der mörderischen Gazaner auf unschuldige israelische Zivilisten am 7. Oktober 2023 für den Kampf gegen Antisemitismus beschlossen. Doch Millionenbeträge, die ausdrücklich zur Bekämpfung judenfeindlicher Umtriebe bereitgestellt wurden, blieben monatelang liegen oder versickerten in Ressorts ohne fachliche Zuständigkeit, weil klare Kriterien, Verantwortlichkeiten und politische Entschlossenheit fehlten. Statt Antisemitismus als eigenständiges und dringliches Problem zu behandeln, wurde er in vagen Programmen zum „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ verdünnt und damit faktisch entkernt...
Berlin ist stolz auf seine „Zivilgesellschaft“, die sich für den „Zusammenhalt der Bevölkerung“ oder den „interkulturellen Dialog“ engagiert.
Das scheint in der Bundeshauptstadt auch bitter nötig zu sein, betrachtet man die vielen Brennpunkte, welche der Stadt zu schaffen machen:
Der berüchtigte „Görli“, der wegen des florierenden Drogenhandels von Kindergartenkindern nicht mehr betreten werden soll und den sogar die grüne Bezirksbürgermeisterin abends mit dem Fahrrad meidet – obwohl sie die dortigen Missstände hartnäckig leugnet.
An anderen Orten rotten teuer angeschaffte gender- und ökosensible Toilettenanlagen vor sich hin, während man ganze Stadtteile als Jude oder Homosexueller nicht mehr betreten mag. Weil dort die muslimisch-arabische Kultur längst dominiert und ihre Dominanz vollkommen dialogbefreit gerne auch handgreiflich gegenüber „unerwünschten Eindringlingen“ unter Beweis stellt.
Zudem soll es in Berlin rund 3800 gewaltbereite Linksextremisten geben, vor allem in Berlin-Friedrichshain erkennt man die „Arbeitsbasen“ linker Gruppen an weithin sichtbaren, auf die Hausfassaden gesprühten Parolen.
Bekanntlich versanken ganze Stadtteile Berlins auf Betreiben der linksextremen „Vulkangruppe“ zu Beginn des Jahres in Dunkelheit und Kälte, weil die Terroristen beschlossen hatten, die betroffenen Bürger für das Klima und „gegen rechts“ frieren zu lassen...
6. Februar 2026 "Die Zeit"
Jüdisches Gemeindezentrum in München erhält Drohbrief mit Munition
...Das jüdische Gemeindezentrum in der Münchner Altstadt hat einen Drohbrief mit einer Patrone für Kurzwaffen erhalten. In dem wattierten Kuvert sei auch ein Bekennerschreiben mit antisemitischem Inhalt gewesen, teilte der Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Yehoshua Chmiel, mit. Laut dem Polizeipräsidium München wurde die verdächtige Sendung vom Sicherheitsdienst der Einrichtung kontrolliert. Demnach hat das Dezernat für Staatsschutzdelikte Ermittlungen begonnen. "Das ist eine Eskalation", sagte Chmiel. Die Sendung unterscheide sich von den übrigen Drohbriefen oder Social-Media-Posts, in denen Jüdinnen und Juden "nur" beschimpft oder ihnen verbal der Tod gewünscht werde. "Die Person hat Zugang zu Patronen." ...
Polizei schließt tatsächliche Gefährdung aus...
6. Februar 2026 "achgut.com"
...„Zeige mir deine Prozesse und ich sage dir, wer du bist.“ ...
...Eine bestürzende Falschmeldung um einen deutsch-israelischen Soldaten der IDF hatte gerichtliche Konsequenzen.
Der Guardian hatte 2025 im Schulterschluss mit Arab Reporters for Investigative Journalism (ARIJ), Paper Trail Media, Der Spiegel und dem ZDF besagtem Soldaten Kriegsverbrechen vorgeworfen – und seine Identität mit Klarnamen und Foto enthüllt.
Aufgrund der Haltlosigkeit der Vorwürfe erließ das Landgericht Hamburg nun eine einstweilige Verfügung gegen die Münchner Abendzeitung, die ebenfalls berichtet hatte. Joachim Steinhöfel, Achgut-Autor und Anwalt des Geschädigten, machte gegenüber dem Guardian eine Geldentschädigung von zunächst 100.000 Euro geltend.
In beiden Redaktionen wurden Unterlassungserklärungen unterzeichnet.
Der Spiegel und das ZDF nahmen ihre Berichte bislang hingegen nicht zurück, was ebenfalls juristische Konsequenzen nach sich ziehen dürfte...
6. Februar 2026 "Die Zeit"
(Kein... red.) Recht auf freie Meinungsäußerung:
UN-Expertin warnt vor Gefahren für die Meinungsfreiheit in Deutschland
...Die UN-Sonderberichterstatterin für Meinungsfreiheit, Irene Khan, hat sich besorgt über den Stand der Meinungsfreiheit in Deutschland geäußert. Viele Menschen hätten Angst, ihre Meinung öffentlich oder in digitalen Medien zu äußern, teilte sie nach einem mehrtägigen Besuch in Deutschland schriftlich mit...
Bericht wird im Juni dem UN-Menschenrechtsrat vorgelegt Zwar sei es richtig, dass Diskriminierung oder Gewalt vor diesem Hintergrund verboten sind; beleidigenden Äußerungen müsse jedoch durch Aufklärung, Sensibilisierung und Diskussion begegnet werden, nicht durch Zensur oder Kriminalisierung...
4. Februar 2026 "Deutschlandfunk"
RTL stellt nach Antisemitismusvorwürfen gegen „Stefan Raab Show“ Beitrag zu Gil Ofarim im Dschungelcamp offline
...Vor dem Hintergrund der... Behauptung eines antisemitischen Vorfalls durch Ofarim wurden in der „Stefan Raab Show“ seit Jahrhunderten bestehende antijüdische Klischees bedient...
„Stefan Raab Show“ bediente in Dschungelcamp-Ausgabe jahrhundertealte antijüdische Klischees gegen Gil Ofarim
Unter anderem war laut Jüdische Allgemeine zu hören, dass Ofarim ein „Betrüger-Gen“ habe. Zudem wurde von einem erfundenen „Onkel Samuel“ gesprochen, von dem er das Betrügen geerbt habe. Darüber hinaus zeigte der Beitrag tanzende ultraorthodoxe Juden und unterlegte sie mit Ofarims Musik. Weiter hieß es, Ofarim lande Hits bei der jüdischen Gemeinde. Was ebenfalls als Spiel mit antisemitischen Stereotypen gesehen werden könne, seien die Ausführungen zu einem angeblichen Gewinnspiel namens „Geld oder Gil“, fügte die Zeitung hinzu. Der 27. Januar ist der Internationale Holocaust-Gedenktag...
4. Februar 2026 "BILD"
Israel-Armee entdeckt Mörser-Granaten in UN-Hilfstüten
Bundesregierung zahlt weiter an UNRWA
...Israelische Soldaten haben im Gaza-Streifen einen der größten Waffenfunde seit Beginn der Waffenruhe im Oktober gemacht:
110 Mörsergranaten, Raketen und weitere Munition – eingehüllt in Decken und Hilfspaket-Beutel der Vereinten Nationen!
Videos zeigen die Granaten, ausgelegt vor einem Versteck östlich der sogenannten Gelben Linie, die den israelisch besetzten vom unbesetzten Teil des Gazastreifens trennt, in dem bis dahin die Terror-Organisation Hamas regierte...
Besonders brisant sei, so Sprecher der israelischen Armee, dass die Waffen unter UNRWA-Hilfsgütern verborgen waren.
Israel macht seit dem Krieg immer wieder darauf aufmerksam, dass die Hilfsorganisation Waffenlager dulde und von der Hamas unterwandert sei.
UNRWA-Mitarbeiter seien am 7. Oktober 2023 sogar an den Massakern der Hamas in Süd-Israel beteiligt gewesen. Als Konsequenz hat Israel UNRWA den Betrieb untersagt...
Laut Waffenstillstandsabkommen vom Oktober ist die Hamas verpflichtet, ihre Waffen abzugeben, lehnt die Forderung aber weiterhin ab...
Und was sagt die Bundesregierung?
Auf BILD-Anfrage ließ Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (35, SPD) erklären, ihr Ministerium (BMZ) werde „die Arbeit von UNRWA weiter unterstützen“.
Das BMZ habe „zum Jahresende 2025 Mittel in Höhe von insgesamt 79 Millionen Euro für alle Länderkomponenten UNRWAs (Jordanien, Syrien, Libanon, Palästinensische Gebiete) zugesagt.“...
3. Februar 2026 "sig FSCI"
Antisemitischer Angriff in Zürich: Orthodoxer Jude tätlich angegriffen
...Das Opfer erlitt Schürfwunden am Körper und am Hals und steht entsprechend unter Schock.
...In Zürich ist ein 26-jähriger orthodoxer Jude Opfer eines tätlichen Angriffs geworden. Der mutmassliche Täter äusserte sich wiederholt antisemitisch...
Am Abend des 2. Februar 2026 kam es in der Stadt Zürich zu einem antisemitisch motivierten Gewaltvorfall. Ein Mann griff einen 26-jährigen, als jüdisch-orthodox erkennbaren Juden mit Faustschlägen an, nachdem dieser in Wiedikon ein Haus verlassen hatte und auf dem Trottoir entlanglief...
Antisemitische Gewalt bedroht jüdisches Leben...
Das Opfer erlitt Schürfwunden am Körper und am Hals und steht entsprechend unter Schock. Der Angriff war keine Zufallstat, sondern richtete sich gezielt gegen einen jüdischen Menschen. Damit reiht sich der Vorfall in die Serie antisemitischer Übergriffe ein, die in der Schweiz seit Oktober 2023 stark zugenommen haben. Jüdische Menschen werden allein aufgrund ihres Erscheinungsbildes und ihrer jüdischen Identität zur Zielscheibe von Beschimpfungen und körperlicher Gewalt. Trauriger Höhepunkt bisher war die beinahe tödliche Messerattacke ebenfalls auf einen jüdischen Mann in Zürich im März 2024. Solche Taten verstärken das ohnehin gestiegene Unsicherheitsgefühl innerhalb der jüdischen Gemeinschaft erheblich. Der SIG erwartet, dass antisemitische Gewalt konsequent verfolgt und klar benannt wird...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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