Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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19. Oktober 2026 "WELT-ONLINE"
„Rot und Grün scheinen das einfach hinnehmen zu wollen“
...warum es Wahlsiegerin Elif Erlap so schwer fällt, die umstrittene Neuköllner Abgeordnete Vanessa Emde aus der Linksfraktion auszuschließen – und warum SPD und Grüne „alles hinnehmen“...
19. Oktober 2026 "BILD"
Gezielte Angriffe auf jüdische Geschäfte?
... Die schweren Unruhen in Frankreich eskalieren. Davon blieben am Wochenende auch jüdische Einrichtungen nicht verschont: In Paris brachen Vandalen in eine Synagoge ein und verwüsteten die Räume. In Marseille steckten Randalierer jüdische Geschäfte in Brand. Ein Journalist sagt: Diese Angriffe erfolgten gezielt...
Büro des Rabbiners durchsucht Auch das Büro des Rabbiners wurde durchsucht und verwüstet. Trotz des Chaos blieben die Tora-Rollen unbeschädigt. Laut einem Mitglied des Gemeindevorstands sah alles nach einem versuchten Diebstahl aus. Die Eindringlinge suchten möglicherweise nach Geld, es wurde jedoch nichts vermisst. Der jüdische Lokalsender „Radio Shalom“ berichtete, dass die Gemeinde prüfe, ob ein Zusammenhang zwischen dem Vandalismus und den Unruhen besteht...
Jüdische Geschäfte in Flammen
In Marseille steckten Vandalen jüdische Geschäfte in Brand. Der bekannte Journalist und Moderator Paul Amar berichtete beim Sender CNews unter Berufung auf eigene Informationen, dass in einer Straße gezielt Geschäfte jüdischer Eigentümer beschädigt oder angezündet worden seien, während muslimisch geführte Geschäfte verschont geblieben seien...
18. Oktober 2026 "kath.ch"
...vatikanisches Dialog-Dokument...
...Vor allem aus jüdischer Sicht gebe es einen schalen Beigeschmack...
in dem 60 Paragrafen starken Dokument religionstheologische Überlegungen weitgehend fehlen...
Die am 16. September veröffentlichte Note «Ein Weg der Hoffnung. 60 Jahre Dialog und interreligiöse Geschwisterlichkeit im Licht der Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils Nostra Aetate» zieht Bilanz über die Weiterentwicklung der Konzilserklärung «Nostra Aetate» und der kirchlichen Positionen zum Judentum und zu anderen Religionen...
«Die jüdische Tradition wird theologisch nicht genauer bestimmt und der umstrittene "Heilsstatus" nicht weiter angesprochen.»...
Schweigen zu Land und Staat Israel Noch gravierender: Dass das gegenwärtige katholisch-jüdische Verhältnis angespannt ist und unter Druck steht, dürfe nicht verschwiegen werden. Das Vatikan-Dokument schweige aber wie andere Vatikandokumente wieder zur Frage von Land und Staat Israel. Juden und Jüdinnen monierten dies bereits vor zehn Jahren lautstark. Angesichts der akuten Auseinandersetzung um Israel seit dem Massaker der Hamas würden sie umso mehr, von der Kirche nur als Religion und nicht als jüdisches Volk und als jüdische Kultur wahrgenommen und angesprochen werden, so Rutishauser. Rutishauser wörtlich: «Wenn Papst Franziskus sich auf die palästinensische Konfliktseite stellte, heute ‘Priester gegen den Genozid’ in Rom demonstrieren und Kardinal Parolin vor der UNO sich für die Zwei-Staaten-Lösung einsetzt, ohne einen Zusammenhang zwischen Antizionismus und Antisemitismus anzuerkennen, dann ist nur leicht zu verstehen, dass gewichtige jüdische Stimmen, wie zum Beispiel Oberrabbiner Di Segni von Rom, die Note bei allen guten Aussagen als unglaubwürdig kritisieren.»...
Dabei mache sich die Kritik etwa an der unglücklichen Aussage von der «jüdisch-palästinensischen Umwelt» Jesu fest (5)...
Fehlende Einbindung jüdischer Dialogpartner
Andererseits könne die Kirche nicht ein Dialogpapier erarbeiten und veröffentlichen, ohne die Dialogpartner aktiver in den Prozess einbeziehen, so Rutishauser. Seit Nostra aetate seien jüdische Experten als Konsultoren an der Entstehung kirchliche Dokumente beteiligt und bei ihrer Veröffentlichung zuweilen Gesprächspartner gewesen. Dies sei heute zu einer unabdingbaren Notwendigkeit geworden «und gehört zur Professionalität der Dialogführung», befindet der Judaist...
18. Oktober 2026 "BILD"
...Israels Botschafter Ron Prosor warnt
Bei der Gedenkveranstaltung am Mahnmal „Gleis 17“ war allerdings keiner der Berliner Sondierer vertreten...
...Vor 85 Jahren, am 18. Oktober 1941, begann die Deportation der Berliner Juden. Der erste sogenannte Osttransport brachte rund 1000 Menschen vom Bahnhof Grunewald in das Ghetto von ?ód? im besetzten Polen. Israels Botschafter Ron Prosor (68) mahnt in BILD: „Die Meinungsfreiheit darf nicht zur Aufhetzungsfreiheit werden. Die Geschichte lehrt uns: Bei Antisemitismus muss eine rote Linie gezogen werden. Erst trifft es die Juden und dann alle anderen.“ Prosor sagt auch: „Mit großer Sorge blicke ich deshalb auf die Koalitionsverhandlungen in Berlin und ein mögliches Bündnis mit der Linken.“ Die Hauptstadt sei „Deutschlands Schaufenster“ zur Welt. Und weiter: „Es wäre ein fatales Signal, wenn ausgerechnet hier Juden- und Israelhass wieder salonfähig werden.“...
Bei der Gedenkveranstaltung am Mahnmal „Gleis 17“ war allerdings keiner der Berliner Sondierer vertreten...
18. Oktober 2026 "Westfälische Nachrichten"
Antisemitismus bei „Kritischen O-Wochen“?
Israel-Boykott der Uni gefordert
...Knapp 20 Personen waren bei dem Vortrag am vergangenen Freitag anwesend, als Ramez E... fragwürdige Aussagen tätigte...
Antisemitismus ist an der Universität Münster ein nach wie vor aktuelles Thema. Das belegt nicht zuletzt ein Vortrag, der am Freitag (16. Oktober) im Rahmen der sogenannten „Kritischen O-Wochen“ im H3 am Schlossplatz stattgefunden hat...
17. Oktober 2026 "Deutschlandfunk"
Antisemitismus in Deutschland – Judenhass von allen Seiten
...Es findet eine Täter-Opfer-Umkehr statt, wie sie Jüdinnen und Juden in Deutschland in den letzten Jahren immer häufiger erleben. Viele fühlen sich hierzulande nicht mehr sicher, weil sie Antisemitismus von allen Seiten erfahren: von links, von rechts, aus der Mitte der Gesellschaft und aus der migrantischen Community...
Wo Juden Antisemitismus erleben
Eine bundesweite Studie zu den Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland ergab, dass viele Jüdinnen und Juden immer häufiger Diskriminierung und Antisemitismus im Alltag erleben, beispielsweise, wenn sie U-Bahn fahren, in der Schule, an den Uni, im Berufsleben. In der Folge ziehen sich manche zurück, meiden bestimmte Orte, tragen den Davidstern nicht mehr sichtbar oder sprechen in der Öffentlichkeit nicht Hebräisch. Inzwischen hätten viele Jüdinnen und Juden existenzielle Angst, sagt Hanna Veiler, Publizistin und Präsidentin der European Union of Jewish Students. Sie seien wütend und verzweifelt, entrüstet und erschöpft zugleich...
17. Oktober 2026 "WELT-ONLINE"
Clans, Kriminalität und Antisemitismus – CDU-Fraktionschef Evers warnt vor Rot-Grün-Rot
...Nach umstrittenen Äußerungen der Linken-Politikerin Vanessa Emde verschärft sich der Streit um die Berliner Sondierungen. CDU-Fraktionschef Stefan Evers kritisiert den Umgang mit Antisemitismus und warnt SPD und Grüne vor einer Koalition mit der Linken
...Im roten, dunkelroten und grünen Berlin kann niemals schwarz oder blau regieren, funktioniert einfach nicht. Es ist in einigen Großstädten der Welt oft so, dass die Linken und Linksaußen Mehrheiten stellen, weil dort viele Zugewanderte leben und Grundsicherung bekommen, letztes Beispiel New York, wo sogar ein Moslem das Sagen hat. Ich habe Berlin längst abgeschrieben...
16. Oktober 2026 "WELT-ONLINE"
...Drohbrief an jüdische Kultusgemeinde
...In dem Schreiben, das am Morgen per Post zugestellt wurde, drohte der unbekannte Verfasser damit, die Synagoge in die Luft zu sprengen, wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilte. In dem Brief befand sich laut Polizei zudem ein unbekanntes Pulver. Experten des Landeskriminalamtes hätten dieses inzwischen als ungefährlichen Stoff identifiziert, teilte die Polizei weiter mit...
16. Oktober 2026 "Die Zeit"
Jüdische Studierende berichten von Morddrohungen in Halle
...Seit der Aktion vor der Synagoge bekomme man »deutlich mehr Anfeindungen und deutlich mehr Hass – bis hin zu Morddrohungen«, sagte der Vorsitzende der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD), Ron Dekel, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Dekel machte dafür Sachsen-Anhalts Landtagspräsidenten, Tobias Rausch, verantwortlich, der sie in einer Pressemitteilung »unwahrheitsgemäß als linke Studenten tituliert« habe, sowie seinen Stellvertreter Tillschneider. JSUD-Mitglieder hatten Tillschneider den Zugang zu einer Gedenkveranstaltung aus Anlass des Anschlags auf die Synagoge von Halle 2019 verweigert. Dabei sollen sie Tillschneider als »Nazi« bezeichnet haben. Die Staatsanwaltschaft Halle ermittelt wegen Verdachts der Beleidigung.
Der JSUD-Vorsitzende rechtfertigte die Blockade...
15. Oktober 2026 "fokus-jerusalem"
Terrorunterstützer unter dem Deckmantel wohltätiger Arbeit – Israel geht gegen fragwürdige Organisationen vor
...Israelische Sicherheitskräfte sind in Judäa und Samaria, dem sogenannten Westjordanland, gegen zwei Organisationen vorgegangen, die nach israelischen Angaben unter dem Deckmantel wohltätiger Arbeit Terrororganisationen unterstützen.
Bei den Einsätzen in Ramallah und Yatta wurden fünf mutmaßliche Mitglieder der Netzwerke festgenommen.
Razzia in Ramallah: Unterlagen und Computer beschlagnahmt
Am Dienstag durchsuchten Soldaten der israelischen Armee (IDF) und Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet die Büros der Addameer Prisoner Support and Human Rights Association in Ramallah.
Dabei beschlagnahmten sie nach Angaben der Sicherheitskräfte Computer, Dokumente und Scheckbücher.
Israel wirft Addameer vor, Verbindungen zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) zu unterhalten und rechtliche Unterstützung für Terroristen zu leisten. Die Organisation präsentiert sich als Menschenrechtsvereinigung, die sich insbesondere für palästinensische Gefangene einsetzt.
Die israelischen Sicherheitskräfte erklären dagegen, sie habe auch Personen unterstützt, die an Anschlägen beteiligt gewesen seien, darunter Verantwortliche für den Mord an der 17-jährigen Rina Shnerb im Jahr 2019...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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