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| Shocking News¹ | |
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| 11. August 2026 |
"WELT-ONLINE"
„Judenfotze“, „Wir werden dich jagen und töten“ – und die Justiz schaut einfach zu
...Vergewaltigungs- und Morddrohungen: Juden schlägt im Netz abgründiger Hass entgegen. Unsere Autorin ist selbst betroffen – und erlebt wie viele andere: Die Justiz ist oft hilflos...
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| 9. August 2026 |
"WELT-ONLINE"
Wenn der Hörsaal zur Angstzone wird – So werden jüdische Studenten vom Campus verdrängt
...An der Universität Hamburg wächst ein Antisemitismus, den man sehen, hören und fühlen kann: Schmierereien, Parolen, Drohungen. Jüdische Studenten ziehen sich zurück, während Universität und Senat um Kontrolle über einen Ort ringen, der längst zum politischen Feld geworden ist...
Doch „dieses Grundvertrauen“ besitzt Mirjam nicht mehr. Sie ist eine von 43.000 Studenten an der Universität Hamburg, sie ist Jüdin – und werde ausgerechnet dort, wo sie die Freiheit der Wissenschaft leben sollte, systematisch beschimpft, bedroht und verdrängt. Eine Situation, die weitere Jüdinnen und Juden an Norddeutschlands größter Hochschule bestätigen. So liegen dieser Zeitung etliche Schilderungen aus den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren vor, festgehalten in Aufzeichnungen und Fotografien. Um die Betroffenen zu schützen, sind ihre Namen geändert und Quellen anonymisiert. „In diesem Klima der Angst denke ich nicht ans Studieren“, betont Mirjam – und fühlt sich von der Universitätsleitung und den politisch Verantwortlichen im Stich gelassen. Der Campus ist für sie nicht neutral, ihr widerfahre ein verbreiteter Antisemitismus... Auf dem Campus existieren Schmierereien – etwa durchgestrichene Davidsterne, Parolen, die das Existenzrecht Israels infrage stellen, Symbole extremistischer Gruppen, propalästinensische Slogans. „Das Gelände ist voll damit, vor allem innerhalb der Uni-Gebäude“, berichtet Student Jakob – und fügt hinzu: „Man geht auf die Toilette, und da steht an den Fliesen auf Deutsch übersetzt ‚Tod den israelischen Streitkräften‘, zudem mit Herzen verzierte Hamas-Kritzeleien.“ Nicht selten sehe er auf dem Campus Personen mit Palästinenser-Tüchern und -Flaggen... Studentin Hila fügt hinzu, dass sich „antisemitische und extremistische Gruppen wie BDS Hamburg, Students for Palestine, Thawra und Young Struggle in den Räumen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) treffen, um sich zu organisieren und Material wie Banner herzustellen“. Antisemitische Propaganda und Demonstrationsschilder würden in den AStA-Büros gelagert... Samuel zufolge gehen die Übergriffe so weit, dass im Internet Gesichter und Namen von jüdischen Studenten kursieren, die daraufhin attackiert werden. Andere bekämen Zettel zugesteckt, auf denen „Free Palestine“, „Free Gaza“ und „Allahu Akbar“ stehe. Nicht zuletzt werde auf Flyern und in sozialen Medien zum Boykott israelischer Universitäten aufgerufen... Samuel glaubt: „Sie haben keine Gerichte, die sie schützen, keinen Einfluss, keine Lobby.“ Und so befürchtet er, dass jüdische Studenten ihr gewohntes Studentenleben, ihren sorgenfreien Alltag am Campus nicht mehr zurückbekommen. „Deshalb nutzen sie“, sagt Jakob, „jetzt lieber den Hintereingang.“... |
| 9. August 2026 |
"mena-watch"
UNICEF legt Zahlen vor: Es gibt keine Hungersnot in Gaza
...Während die Debatte über Gaza von dramatischen Hungerszenarien geprägt ist, ergeben aktuelle Messungen nach WHO-Kriterien bei Kindern ein anderes Bild: Die Rate akuter Mangelernährung liegt regional zwischen 0,2 und 0,8 Prozent...
Die mediale Beschwörung einer Hungerkatastrophe ist kein neutraler Lagebericht. Sie bildet den zentralen Pfeiler des Genozidvorwurfs. Um diesen im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, bedarf es emotional aufgeladener Symbole... »Erneut siegen Fakten über Fiktion. Selbst UN-Gremien räumen damit ein, dass das falsche Narrativ gegen Israel in sich zusammenbricht. Israel lässt keine Kinder hungern, sondern bekämpft den Terrorismus der Hamas, während diese Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht. Wer voreilig Beschuldigungen erhob, muss nun für das Verbreiten von Lügen zur Verantwortung gezogen werden.«... |
| 6. August 2026 |
"WELT-ONLINE"
Reicht zur Klarstellung nicht aus“ – Jüdische Gemeinschaft attackiert Schulze wegen Hallervorden
...Kurz vor der Landtagswahl wächst der Streit um den CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Die Jüdische Gemeinschaft wirft Ministerpräsident Schulze vor, mit dem Auftritt von Hallervorden anti-israelischen Positionen eine Bühne zu geben...
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| 6. August 2026 |
"Berliner Zeitung"
Berliner Senat versteckte Dossier zu Antisemitismus in queerer Szene – Verantwortlicher nun benannt
...Die Hamas und Anhänger des Palästinensischen Islamischen Jihad richteten am 7. Oktober 2023 das größte Pogrom gegen Juden seit dem Zweiten Weltkrieg an, indem sie in Israel mehr als 1200 Menschen töteten und über 250 kidnappten.
Mit denen also solidarisieren sich Menschen, die sich als „queer“ bezeichnen, die sich als schwul, lesbisch, bisexuell, pansexuell oder asexuell, als Transgender, intergeschlechtlich oder nichtbinär sehen... |
| 5. August 2026 |
"TAZ"
Antisemitische Diskriminierung
Hummus mit hebräischem Akzent bestellt ...Ein Restaurant in Prenzlauer Berg soll einen Besucher abgewiesen haben, weil er ein Wort hebräisch aussprach. Der Betroffene hat nun Klage erhoben...
Weil ein Gast das Wort „Hummus“ hebräisch aussprach, soll ein Restaurantmitarbeiter sich geweigert haben, ihn zu bedienen. Diesen Vorwurf erhebt die Beratungsstelle Ofek e. V. gemeinsam mit dem Betroffenen. Ofek berät und begleitet in Fällen von antisemitischer Gewalt und Diskriminierung. Der Vorfall selbst soll sich Mitte Februar ereignet haben, als der Gast in einem Restaurant in Prenzlauer Berg Essen bestellte. Der Restaurantmitarbeiter habe ablehnend auf die Bestellung und auf die Aussprache des Gastes reagiert. Er soll geantwortet haben: „Chummus ist ein israelisches Wort, wir sind hier in einem palästinensischen Ort, wir sagen Hummos.“... |
| 5. August 2026 |
"MIGAZIN"
Angst vor Antisemitismus
Jüdische Studierende erleben den Campus als Bedrohung ...Antisemitische Vorfälle an NRW-Hochschulen nehmen weiter zu, jüdische Studierende berichten von Angst, Rückzug und Wegzug. Besonders an kleineren Universitäten wird Sichtbarkeit für Betroffene zum Risiko...
Lieber weg aus NRW an die großen anonymen Universitäten... „Viele von uns können nicht mehr studieren wie vor dem 7. Oktober 2023, ziehen weg oder gehen gar nicht mehr zur Uni“, beschreibt sie eine Welle von Anfeindungen nach dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel und den danach erfolgten Gegenschlägen... Antisemitismus in NRW „bedrohlicher und gewalttätiger“ als zuvor Der Befund der Wissenschaft klingt nicht weniger alarmierend: „Antisemitismus, auch bei uns in Nordrhein-Westfalen, artikuliert sich bedrohlicher und gewalttätiger als je zuvor“, stellt der Leiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS), Jörg Rensmann, fest. 2025 sei die Zahl antisemitischer Angriffe hier um 78 Prozent und die Bedrohungen um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die konkreten Zahlen stellt die RIAS Anfang Juni vor... Terrorverherrlichung an Uni-Toilettenwänden Das Spektrum reiche von Beleidigungen über martialische Wandschmierereien bis hin zu Bedrohungen und erheblichen Störungen universitärer Veranstaltungen. Besonders erschreckend für ihn sei, wie viel Mühe sich manche gegeben hätten, etwa geköpfte Juden an Toilettenwände zu zeichnen, Terroristen zu verherrlichen oder ganz offen zum Mord aufzurufen mit Kritzeleien wie „Kill all Jews“ (Tötet alle Juden), beschreibt Stahl... Sie wisse: „Ich werde zu meiner Lebzeit nicht erleben, dass Antisemitismus verschwindet.“ Dennoch müsse versucht werden, „es in Zukunft besser zu machen – für all die Juden und Jüdinnen, die nach mir kommen, die nicht mehr flüchten wollen, die sich nicht mehr verstecken wollen“... |
| 4. August 2026 |
"haGalil"
Freispruch für NS-Vergleiche sendet fatales Signal
Gleichsetzungen zwischen Israel und dem NS-Regime dürfen nicht verharmlost werden ...Die WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen kritisiert die Begründung des Oberlandesgerichts Zweibrücken, mit der ein Freispruch bestätigt wurde. Gegenstand des Verfahrens waren Instagram-Storys, in denen die Israelflagge mit einem Hakenkreuz gezeigt und Israel damit unmittelbar mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht wurde. Dass ein deutsches Gericht eine solche Darstellung als grundsätzlich von der Meinungsfreiheit gedeckte Kritik am Staat Israel einordnet, sendet ein fatales Signal...
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| 4. August 2026 |
"WELT-ONLINE"
Antisemitismus-Eklat am Wannsee – Motorbootfahrer beschimpft Schiffsbesatzung
...Am letzten Tag seines Gastspiels am Wannsee ist das jüdische Kulturschiff „MS Goldberg“ Ziel eines mutmaßlich antisemitischen Angriffs geworden. Darüber berichtet der Berliner „Tagesspiegel“. Ein Mann soll die Besatzung von einem vorbeifahrenden Motorboot aus mit judenfeindlichen Parolen beschimpft haben...
Von dem Vorfall, der sich Ende Juli ereignet haben soll, existiert ein Video. Darauf ist nach Angaben des „Tagesspiegel“ zu sehen, wie ein Bootsführer in Richtung des Kulturschiffs ruft: „Fahrt zum Gazastreifen und guckt Euch Eure Mörderei dort an.“ Mehrere Augenzeugen berichten zudem, der Mann habe zuvor geäußert, Hitler habe „zu wenig Juden vergast“... |
| 1. August 2026 |
"giessener-anzeiger"
Brandattacke vor Jüdischer Gemeinde
...Der Fall sorgte Mitte Januar für großes Aufsehen, als ein 33-Jähriger im Eingangsbereich der Jüdischen Gemeinde Gießen im Burggraben Altpapiercontainer in Brand setzte und dabei den Hitlergruß gezeigt haben soll...
Dem Beschuldigten werden unter anderem versuchte schwere Brandstiftung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen. Bereits während der Ermittlungen verdichteten sich jedoch die Hinweise, dass er unter einer schweren psychischen Erkrankung leidet und daher die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben könnte. Er ist gegenwärtig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. In einem solchen Fall ist keine Bestrafung vorgesehen, sondern die Anordnung von Maßregeln, die der Besserung und Sicherung dienen... |
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¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
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