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| Shocking News¹ | |
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| 11. Mai 2026 |
"mena-watch"
Prozess in Ramallah bestätigt: Terror-Zahlungen gehen weiter
...Ein Verfahren zeigt, dass die Autonomiebehörde ihre Terror-Zahlungen fortführt. Anderslautende Behauptungen sind gelogen...
Palestinian Media Watch (PMW), eine in Jerusalem ansässige Nichtregierungsorganisation, erklärte, dieser Vorfall entlarve indirekt das »Betrugsmanöver« der Palästinensischen Autonomiebehörde, mit dem sie die »Tötungsprämien« vor westlichen Ländern verbergen wolle... Das »Pay-for-slay«-Programm Der Märtyrerfonds der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zahlt monatliche Zuwendungen an Personen, die wegen Anschlägen auf Israelis in Israel inhaftiert sind, sowie an die Familien getöteter Terroristen [das sogenannte »pay-for-slay«-Programm]. Die Zahlungen an Ahmed Firas Hassan wurden zusammen mit denen von weiteren 1.600 Gefangenen drei Monate nach Erlass eines »präsidialen« Dekrets durch PA-Chef Mahmud Abbas eingestellt. Mit diesem Dekret wurde die Verwaltung der Gefangenenzuwendungen an eine neue Einrichtung, die »Palestinian National Economic Empowerment Institution« (PNEEI), übertragen. Die PA hatte die PNEEI gegründet, nachdem sie von westlichen Ländern unter Druck gesetzt worden war, das »Pay-for-Slay«-System zu beenden. Die PA behauptete, die PNEEI habe das Programm beendet, da palästinensische Gefangene kein Geld für ihre Gewalttaten erhielten, sondern ausschließlich aufgrund ihres sozioökonomischen Status. PMW hat bereits zuvor aufgezeigt, dass dies ein durchsichtiger Versuch ist, den Westen zu täuschen. »Pay-for-slay« laufe wie gewohnt weiter. Der Gerichtsfall in Ramallah untermauere diese grundlegende Wahrheit weiter, so PMW... |
| 8. Mai 2026 |
"swr aktuell"
"Niemand darf wissen, dass ich Jüdin bin"
Antisemitismus in Schulen: Jüdische Kinder haben Angst in RL ...Eva ist 19 Jahre alt. Eva ist nicht ihr richtiger Name. Wir dürfen auch nicht sagen, wo sie in Rheinland-Pfalz lebt und zur Schule geht. Eva möchte nämlich verhindern, dass sie erkannt wird und herauskommt, dass sie Jüdin ist.
"Ich habe Angst, dass dann was Schlimmes passiert", sagt die 19-Jährige. Meine Sitznachbarin hat mir zugeflüstert: "Hat das Gas dich nicht erreicht?"... Am Anfang der Oberstufe hat sie beschlossen, ihren Glauben zu verheimlichen. Im Ethik-Unterricht ging es um Religionen. Sie sagte der Klasse ganz offen, dass sie Jüdin ist und erzählte von ihrem Glauben. Und dann passierte es: "Das Mädchen neben mir hat mich gefragt, wurdet ihr nicht alle vergast, hat das Gas dich nicht erreicht", erzählt Eva... Lehrerinnen und Lehrer ignorieren Hasskommentare Sie hat dann auf ein anderes Gymnasium gewechselt und macht dort im Moment ihr Abitur. "Ich habe dort von Anfang an verheimlicht, dass ich Jüdin bin, keiner darf das erfahren", sagt Eva. "Die meisten meiner Mitschülerinnen und Mitschüler sind Muslime und von denen geht der Judenhass aus", erzählt sie... |
| 7. Mai 2026 |
" Punkt.PRERADOVIC"
Belgien
...Ermittlungen gegen jüdische Beschneider ...Israel und die USA haben die geplante Strafverfolgung zweier jüdischer Beschneider in Belgien als antisemitisch kritisiert. Die belgische Regierung weist das zurück...
lege Belgien „großen Wert auf die körperliche Unversehrtheit von Personen und insbesondere von Kindern“... Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Antwerpen gegen drei jüdische Beschneider (Mohalim). Gegen zwei von ihnen will die Staatsanwaltschaft Anklage erheben. Ihnen wird unter anderem vorsätzliche Körperverletzung sowie die illegale Ausübung medizinischer Tätigkeiten vorgeworfen, weil sie nicht über eine anerkannte medizinische Ausbildung verfügen. Antisemitismusvorwürfe aus den USA und Israel Nach belgischem Recht dürfen Beschneidungen zwar vorgenommen werden, jedoch nur durch entsprechend qualifizierte Personen. ... Ob das Verfahren zugelassen wird, soll im nächsten Monat entschieden werden... Mit der geplanten Anklageerhebung reihe sich Belgien zusammen mit Irland in eine kurze und schändliche Liste von Ländern ein, die das Strafrecht einsetzten, um Juden für die Ausübung des Judentums zu verfolgen, kritisierte Israels Außenminister Gideon Saar nach dem Bekanntwerden einer Verfahrensentscheidung der Staatsanwaltschaft in Antwerpen... |
| 5. Mai 2026 |
"Die Zeit"
Zahl antisemitischer Vorfälle bleibt auf Rekordhoch
...Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Bayern bleibt weiter auf Rekordhoch. 2025 verzeichnete die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern 1.551 antisemitische Vorfälle im Freistaat. 2024 waren es 1.526 gewesen. Vermehrt seien Online-Bedrohungen mit teils expliziten und potenziell strafbaren Gewaltaufrufen dokumentiert worden, teilte RIAS zur Vorstellung des neuen Jahresberichts in München mit...
Unter den dokumentierten Fällen war auch ein Fall extremer Gewalt: In einer Coburger Asylbewerberunterkunft soll ein Bewohner einen Mann mit einem Messer angegriffen und verletzt haben, weil er diesen fälschlicherweise für einen Juden hielt - das geht aus dem neuen Jahresbericht hervor... Zentralrat: Judenhass hat sich etabliert Zudem registrierte RIAS 14 Angriffe, 22 gezielte Sachbeschädigungen, 78 Bedrohungen, zehn Massenzuschriften und 1.426 Fälle verletzenden Verhaltens. Darunter werden antisemitische Äußerungen gegenüber jüdischen oder israelischen Personen oder Institutionen gefasst, aber auch antisemitische Beschimpfungen oder Kommentare gegenüber anderen. Die Zahl der Online-Vorfälle stieg von 385 auf 827. Es gab Beschimpfungen, Bedrohungen und Gewaltaufrufe. «Das gesellschaftliche Tabu des öffentlich geäußerten Judenhasses scheint zunehmend einzubrechen»... |
| 5. Mai 2026 |
"sr.de"
Sorge wegen Antisemitismus an Saar-Schulen
...Die saarländische Antisemitismus-Stelle RIAS zeigt sich alarmiert über judenfeindliche Vorfälle an saarländischen Schulen. Für ihren Jahresbericht 2025 hat sie fünf Fälle dokumentiert. Sie geht aber davon aus, dass die Dunkelziffer noch wesentlich höher ist...
Unter anderem seien jüdische Schülerinnen und Schüler direkt antisemitisch angefeindet worden. In diesem Zusammenhang sei auch die Gewalt gegen jüdische Schüler gestiegen... |
| 5. Mai 2026 |
"WELT-ONLINE"
Erneut antisemitische Vorfälle an Kunsthochschule Halle
...An der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle ist es erneut zu antisemitischen Vorfällen gekommen. Auf dem Campus seien seit dem 30. April wiederholt Aushänge angebracht worden, die die Jüdische Gemeinde Halle diffamierten, teilte die Hochschule mit...
Der Jüdischen Gemeinde ist den Angaben zufolge in den Aushängen Rassismus vorgeworfen worden... Auch die Hochschule selbst sah sich im vergangenen Jahr Antisemitismus-Vorwürfen ausgesetzt. In Zusammenhang mit einem Kunstwerk bei der Jahresausstellung hatte sich Kritik unter anderem an einem studentischen Relief entzündet, das laut dem Bündnis gegen Antisemitismus Halle eine übergroße Palästinaflagge und eine Form zeigte, die an antisemitische Bildsprache erinnere... |
| 5. Mai 2026 |
"mena-watch"
Das einsame Leiden hinter den Zahlen: Juden im Ausnahmezustand
...Zum dritten Mal in Folge hat der Zentralrat der Juden in Deutschland ein Lagebild zur Situation der jüdischen Gemeinden im Land vorgelegt. Grundlage des am 1. Mai 2026 vorgelegten Berichts ist die Befragung...
Mittlerweile bezeichnen 68 Prozent deutscher Juden das alltägliche Leben, verglichen mit der Zeit vor dem Krieg, als unsicherer. »Diese Zustände sind unhaltbar«... Fehlende Solidarität Fakt ist, der Ton gegenüber Juden wird weiterhin schärfer, die Rhetorik unverhohlener – und vielerorts wächst auch die Bereitschaft, jüdische Sichtbarkeit zur Zielscheibe zu machen. Das zeigt die jüngste Welle genozidaler Graffitis und antisemitischer Gewalt. Der Hass artikuliert sich nicht nur in offener Verbalaggression, sondern ebenso in subtileren Formen der Entsolidarisierung... Kein Hassverbrechen? Das Vertrauen vieler Juden in die Gesellschaft ist erodiert. Die Entscheidung des Landgerichts Berlin in einem aufmerksam verfolgten Berufungsverfahren im April 2026 zeigt, warum dies so ist. Im Februar 2024 war es in Berlin-Mitte zu einem tätlichen Angriff auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira gekommen. Der Tatverdächtige, sein früherer Kommilitone A., sah Shapira in einer Bar und folgte ihm nach draußen. Binnen kurzem schlug A. dem Opfer zweimal ins Gesicht. Als Shapira am Boden lag, trat der Angreifer noch einmal zu. Durch die Tat erlitt Shapira eine Hirnblutung. Atteste von medizinischen Sachverständigen bewerteten die Verletzung als potenzielle Lebensgefahr. Infolge des Vorfalls musste Shapira ein Semester aussetzen, und er beauftragte zudem einen Personenschutz. In der ersten Instanz war das Amtsgericht nach der dreitägigen Beweisaufnahme von den Motiven Judenhass und israelbezogener Antisemitismus ausgegangen. Es sprach den Angeklagten für schuldig und verurteilte ihn vermeintlich zur »Abschreckung« zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren. Gemäß § 46 Abs. 2 StGB ist es seit etwa fünf Jahren strafschärfend, wenn eine Tat aus antisemitischen, rassistischen oder aus anderen menschenverachtenden Motiven heraus begangen wird. Doch in zweiter Instanz entschied das Landgericht Berlin jüngst, ein antisemitisches Motiv könne nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Da stellen sich provokante und doch unvermeidbare Fragen: Wäre eine ähnliche Zurückhaltung auch zu erwarten gewesen, wenn es sich etwa um einen Fall mit muslimischem Opferbezug gehandelt hätte? Um eine Person aus der LGBTQ-Community? Oder mit afrikanischem Migrationshintergrund?... |
| 2. Mai 2026 |
"Frankfurter Rundschau"
Student warnt vor Antisemitismus – Hochschule Darmstadt...
...Ein Student meldet seit Monaten israelfeindliche Sticker und Schmierereien an der hda. Er spricht von Anfeindungen und Orten, die Betroffene meiden...
israelfeindlichen Stickern und Schmierereien, die auf dem Campus unaufhörlich verbreitet würden. Auch ein Banner, das zum Boykott der Mensa in der Schöfferstraße aufrief, soll es gegeben haben. Der darauf gezeigte QR-Code habe zur Instagram-Seite der „NoThanks“-App geführt – einer Plattform, die Produkte mit vermeintlichem Bezug zu Israel identifiziert... „Aufgrund konkreter Anfeindungen und Einschüchterungsversuche“ wolle man nicht namentlich genannt werden, schreibt der Student in einer E-Mail an die Frankfurter Rundschau. Es gebe Studierende, die bestimmte Orte meiden und sich nicht trauen würden, ihre Identität offen zu zeigen. Er wirft der Leitung der Hochschule vor, die Situation nicht ausreichend zu thematisieren... Anders sieht es im Fall einer Studentin der hda aus, die vergangenes Jahr mit einer Gewehrattrappe im Hochschulgebäude posierte und ein Foto in sozialen Medien postete... Das Foto hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die junge Frau ist Sprecherin der Gruppe „hforpalestine“ in Darmstadt. Sie positioniert sich in sozialen Netzwerken und auf Demos gegen die Politik Israels. In einem Video zum Jahrestag des Hanau-Attentats verwendete sie den Slogan „Free Palestine from Hanau to Gaza“... |
| 1. Mai 2026 |
"br24"
Viele jüdische Gemeinden berichten von Hetze und Zerstörungen
...Fast jede zweite jüdische Gemeinde in Deutschland meldet antisemitische Vorfälle wie Beleidigungen, Hetze oder Zerstörungen.
Das geht aus dem neuen Lagebild des Zentralrats der Juden in Deutschland hervor. In der Umfrage berichten 46 von 102 Gemeinden von solchen Zwischenfällen in den vergangenen zwölf Monaten. Die Hälfte der Fälle waren demnach Sachbeschädigungen oder Schmierereien an Gebäuden. Gut zwei Drittel der Gemeinden berichten, dass sie das Leben seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 als unsicherer wahrnehmen. Zentralrats-Präsident Schuster sprach von unhaltbaren Zuständen und einer Lage, in der der Antisemitismus eine Normalisierung erfahren habe - jüdisches Leben würde aus dem öffentlichen Raum verdrängt... |
| 1. Mai 2026 |
"TAZ"
Das Vertrauen schwindet
...Antisemitische Anschläge verstärken das Unsicherheitsgefühl, warnt der Zentralrat der Juden. Jüdisches Leben wird aus dem öffentlichen Raum verdrängt...
„Nur ein toter Jude ist ein guter Jude“ stand in großen Blockbuchstaben auf einer Hausfassade in Berlin-Prenzlauer Berg. Der Schriftzug „Kill all Jews“ wurde mehrfach im Viertel gesprüht, einmal mit Hakenkreuz dazu. Das Klingelschild eines Mitarbeiters des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) wurde mit einem roten Hamas-Dreieck markiert – sein Name rot durchgestrichen. Und im brandenburgischen Cottbus wurde die Synagoge erneut mit rechtsextremen und antisemitischen Schriftzügen und Symbolen beschmiert – samt Hakenkreuz. Diese antisemitischen Vorfälle ereigneten sich allein in der vergangenen Woche. Doch es bleibt nicht bei antisemitischen Graffiti. Hinzu kommen in den vergangenen Monaten Angriffe weltweit gegen jüdische oder „zionistische“ Einrichtungen... Das hat negative Auswirkungen auf die Perspektiven von Jüdinnen und Juden: 58 Prozent der Befragten sind eher oder sehr pessimistisch, was ihre Zukunft in Deutschland angeht – in Bezug auf Europa sind es 81 Prozent... |
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¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
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