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| Shocking News¹ | |
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| 15. Oktober 2026 |
"BAZ Basel"
Antisemitismus an Unis
Im Hörsaal stand «F**k the Jews»: Was jüdische Studentinnen und Dozenten erleben... Antisemitismus in Deutschland nochmals extremer ...Ein Buch des Basler Professors Alfred Bodenheimer und zweier Mitherausgeberinnen dokumentiert den Hass gegen Jüdinnen und Juden an Schweizer und Deutschen Hochschulen seit dem 7. Oktober 2023...
«Schade, dass Hitler die Arbeit nicht zu Ende gebracht hat», «Judenfaschisten» oder «Zionisten töten»: Diese und weitere antisemitische Schmähungen müssen sich jüdische Studierende und Forschende seit dem 7. Oktober 2023 an den Hochschulen im deutschsprachigen Raum anhören. Betroffene berichten von Einschüchterungen, physischer Gewalt und gar von Morddrohungen. Einzelne trauen sich nur noch mit Personenschutz auf den Campus. Es sind erschütternde Erfahrungsberichte, die der Basler Uniprofessor Alfred Bodenheimer zusammen mit zwei Kolleginnen von deutschen Universitäten zusammengetragen hat... Antisemitismus zeigt sich in verschiedenen Formen Sie erzählen von sozialer Isolation am Arbeitsplatz, offenen Feindseligkeiten und dem bedrückenden Gefühl, auf dem Campus nicht mehr willkommen zu sein – einfach nur, weil sie Jüdinnen und Juden sind. Manche wollten nur unter einem Pseudonym auftreten, andere zogen ihre Beiträge kurz vor Veröffentlichung wieder zurück – aus Angst vor persönlichen oder beruflichen Konsequenzen. «Eine jüdische Studentin, die ich kenne, erzählte mir, sie habe in den Whatsapp-Gruppen ihrer Kommiliton:innen Nachrichten gesehen, in denen dazu aufgerufen wurde, ‹zionistische› Studierende zu boykottieren und den ‹Campus von zionistischen Ideen zu säubern›.» – Daniel Gorali (Pseudonym)... halch Bezeichnenderweise konnte die Buchpräsentation am Mittwochabend in einem Hörsaal der Universität Basel nur unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden, mit Sicherheitspersonal und Taschenkontrollen am Eingang. Der Veranstaltungshinweis wurde diskret geteilt, um antisemitische Aktivisten in den sozialen Medien nicht auf Ideen zu bringen. «Bis vor ein paar Jahren hätte ich das in der Schweiz für undenkbar gehalten, aber nun ist es die neue Normalität», sagt Bodenheimer... «Zu Beginn des Wintersemesters 2024/25 wird in der ersten Vorlesungsstunde der Betriebswirtschaftslehre das interne Netzwerk gehackt. Auf dem Whiteboard im Hörsaal werden die Parolen ‹Free Palestine› und ‹Fuck the Jews› grösser und grösser. Eine jüdische Studentin flieht verängstigt. – Balbina Bäbler, Lektorin Universität Göttingen... Antisemitismus in Deutschland nochmals extremer Umfragen des Netzwerks jüdischer Hochschullehrer, die in dem Buch ebenfalls behandelt werden, zeigen das grössere Bild. Rund zwei Drittel wurden demnach im akademischen Umfeld schon einmal verbal angegriffen. 40 Prozent geben an, via E-Mail und Social Media belästigt zu werden – und 14 Prozent erlebten physische Bedrohungen. Das ging vereinzelt so weit, dass manche Personenschutz in Anspruch nehmen mussten. Andere stiegen auf Onlinelehre um, «um ihre persönliche Sicherheit zu gewährleisten», wie es heisst. «Sie gaben mir zu verstehen, dass ich mit meiner Davidstern-Halskette nicht in die Mensa gehen könnte, da dies ein untragbares kolonialistisches Symbol sei und ich den Genozid Israels nicht öffentlich unterstützen könnte.» – Hana Steingut (Pseudonym)... |
| 15. Oktober 2026 |
"WELT-ONLINE"
Antisemitismus
Rot-Grün-Rot „Missverständnisse zwischen uns sind ausgeräumt“ – Sondierungen sollen in Berlin fortgesetzt werden ...Linke, Grüne und SPD haben sich darauf verständigt, ihre gemeinsame Erklärung zum Vorgehen gegen Antisemitismus im Fall einer Regierungsbildung in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Das teilte die Linke-Fraktionsvorsitzende Elif Eralp auf dpa-Anfrage mit.
„Wir sind heute mit Grünen und SPD zusammengekommen und haben ein gutes und offenes Gespräch geführt. Wir haben uns verständigt, die Missverständnisse zwischen uns sind ausgeräumt“, erklärte Eralp... Am Dienstag unterschrieben die Mitglieder der Linken-Fraktion geschlossen allerdings eine inhaltlich davon in Teilen abweichende Erklärung zu dem Thema. Grüne und SPD hatten die Sondierungsgespräche daraufhin unterbrochen... Grüne und SPD gingen zudem davon aus, dass die Linken-Politikerin Vanessa Emde wegen ihrer Vorgeschichte nicht in die Fraktion aufgenommen wird. In beiden Parteien heißt es, die Linke habe das fest zugesagt – auch wenn man das selbst nicht ausdrücklich gefordert habe. Bei den Linken wird diese Darstellung zurückgewiesen: Eine solche Zusage habe es nie gegeben. Emde wäre demnach nur dann nicht in die Fraktion gekommen, wenn sie die Erklärung nicht unterzeichnet hätte. Zur weiteren Rolle von Emde ist derzeit nichts bekannt... |
| 12. Oktober 2026 |
"NZZ Online - Neue Züricher Zeitung"
Die Linkspartei beharrt auf ihrem Antisemitismus
...Die Berliner Linkspartei wehrt sich nach Kräften dagegen, judenfeindliche Äusserungen als solche zu benennen...
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| 12. Oktober 2026 |
"WELT-ONLINE"
„Keinen Fuß in das Land setzen“ – Israel verweigert „taz“-Korrespondentin Visum und Einreise
...Serena Bilanceri soll in Berichten und Kommentaren Israel „Apartheid“ vorgeworfen und Maßnahmen gefordert haben. Nun verweigert der Staat ihr ein Arbeitsvisum...
Mehrere israelische Medien berichteten über den Fall. Demnach soll es um Berichte und Kommentare der Journalistin über Siedlergewalt im Westjordanland und die Lage im Gazastreifen gehen, in denen sie Israel „Apartheid“ vorgeworfen und Maßnahmen gegen das Land gefordert habe... Die „Jerusalem Post“ zitierte den Generaldirektor des Diaspora-Ministeriums, Avi Cohen Scali, mit den Worten: „Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen.“ Zudem sagte er den Angaben nach: „Wir werden Aufrufe zum Boykott Israels unter dem Deckmantel des professionellen Journalismus nicht dulden.“... |
| 12. Oktober 2026 |
"MDR.DE"
Jüdischer Friedhof in Stendal geschändet
...In Stendal ist der jüdische Friedhof geschändet worden...
Die Stendaler Geschichtswerkstatt spricht von zehn geschändeten Gräbern. Eine Sprecherin sagte, aus einem "Guten Ort" des Gedenkens sei so leider ein Tatort geworden... Auf dem jüdischen Friedhof in Stendal befinden sich knapp 90 Grabstätten... Schändungen auf jüdischen Friedhöfen keine Einzelfälle Die Schändung von jüdischen Gräbern ist kein Einzelfall. 2022 und 2023 waren in Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) mehr als 50 Grabstätten beschädigt worden... |
| 11. Oktober 2026 |
"tagesanzeiger.ch"
Die Heuchler von Oslo
Der jüngste Friedensnobelpreis fördert den Frieden nicht, sondern den Antisemitismus. ...besetzt von fünf Norwegern, darunter einem linken, sehr israelkritischen Vorsitzenden, es wenige Tage nach dem 7. Oktober fertigbringt, den Friedensnobelpreis an eine Südafrikanerin zu vergeben, die einen UNO-Bericht zu verantworten hat, der Israels Krieg gegen Hamas in Gaza als «Genozid» bezeichnet...
Er könne «ja gar nicht so viel fressen, wie er kotzen möchte», sagte einst der grosse deutsche Maler Max Liebermann, als die Nazis 1933 die Macht übernahmen, und denke ich an diese jüngste norwegische Heuchelei, geht es mir ähnlich... Es ist darüber hinaus ein Land, das im Zweiten Weltkrieg recht wacker mit den Nazis kollaboriert hat. Der norwegische Nazi-Ministerpräsident Vidkun Quisling bleibt bis heute in Erinnerung, weil sein Nachname zum Inbegriff des Anpassers geworden ist – was ja nicht von ungefähr kommt. Nach norwegischen Angaben kämpften natürlich alle Norweger im Widerstand, und Quisling regierte ganz allein mit ein paar deutschen Freunden... |
| 11. Oktober 2026 |
"br24"
Ein Münchner im Visier des Iran: Bedroht, weil er Jude ist
...Der Münchner Robby Reiber erhielt 2024 einen Anruf, der sein Leben veränderte. Die Polizei teilte dem ehemaligen Vorsitzenden des jüdischen Sportvereins Makkabi München mit, dass er unter Personenschutz gestellt werde. Ermittler befürchteten einen Anschlag auf ihn.
Monatelang wurde er von bewaffneten Personenschützern begleitet. "Ich habe nichts gemacht, außer dass ich Jude bin", sagt Reiber im BR-Interview. Von Bedrohungen zu antisemitischen Anfeindungen: Der Fall steht exemplarisch für die Erfahrungen vieler Jüdinnen und Juden in Deutschland... Hohe Gefährdungslage ...Das bayerische Innenministerium spricht auf BR-Anfrage von einer "anhaltend hohen abstrakten Gefährdung". Schutzmaßnahmen würden engmaschig überprüft und bei Bedarf kurzfristig verstärkt. "Wir erleben derzeit die schlimmste Welle von Antisemitismus nach Ende des Zweiten Weltkriegs", sagt Bayerns neuer Justizminister Josef Schmid (CSU). Es komme immer wieder zu körperlicher Gewalt gegen Menschen jüdischen Glaubens... Wegwerfagenten im Dienst von Antisemiten und Terrororganisationen Für den Islamwissenschaftler Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik entspricht dies einem länger bekannten Muster. Die Rekrutierung von Kriminellen verringere die Risiken für die Auftraggeber und erschwere es zugleich, direkte Verbindungen nachzuweisen. Steinberg erläutert, Iran wolle auf israelische Angriffe gegen iranische und mit Iran verbundene Akteure reagieren. Weil hochrangige israelische Ziele oft nur schwer erreichbar seien, würden jüdische Einrichtungen und Persönlichkeiten weltweit verstärkt in den Fokus geraten. Auch in Deutschland gibt es dafür Hinweise... |
| 10. Oktober 2026 |
"BILD"
Israel-Hasser ziehen durch Berlin:
Linke demonstrieren gemeinsam mit Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim und Bundestagsabgeordnete mittendrin ...Sie rufen „Free Palestine“, „Kindermörder Israel“ und „Gaza“: Am Kanzleramt demonstrieren am Samstag rund 3500 Menschen wie der Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim unter dem Motto „United4Palestine“. Neben ihnen stehen auch Linken-Abgeordnete wie Vannessa Emde (45) und Cansin Köktürk (33) in der Teilnehmermenge...
Ibrahim gilt als führender Unterstützer der Terrororganisation PFLP („Volksfront zur Befreiung Palästinas“) in Deutschland und trat in Berlin als Vertreter des „Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees“ auf. Die Gruppe wird vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft, von der Europäischen Union und den USA als Terrororganisation. Ibrahim Ibrahim hatte u. a. den Chefplaner des Hamas-Überfalls auf Israel am 7. Oktober 2023, Yahya Sinwar, als „Märtyrerhelden“ bezeichnet... Dabei hatte die Berliner Linken-Spitze erst am Mittwoch mit Grünen und SPD eine Vereinbarung geschlossen. Ihr zufolge treten angeblich alle drei Parteien und ihre Mitglieder entschieden gegen Antisemitismus ein... BILD sprach die Linken-Politikerinnen auf ihre Teilnahme an der Demo und die aktuellen Koalitionsverhandlungen an, doch sie verweigerten eine Antwort. Eine Freundin von Emde griff sogar vor die Kamera, die Politikerin selbst verdeckte ihr Gesicht und ging. Später kam Köktürk auf der Demo lautstark auf den BILD-Reporter zu, sagte: „Ich bin hier nicht als Linken-Abgeordnete, sondern als parlamentarische Beobachterin.“... „Parlamentarischer Beobachter“ ist bis heute kein gesetzlich definierter Status im deutschen Versammlungsrecht... Doch bei letzterem erschallten Pfiffe aus der Demonstrantenmenge, später riefen Teilnehmer trotzdem gewaltverherrlichende Parolen wie „Yalla, yalla, Intifada“... |
| 10. Oktober 2026 |
"Der Tagesspiegel"
...Berliner Linken-Politikerin Emde wirbt während Ausschlussdebatte für Pro-Palästina-Demonstration
...In den laufenden Sondierungen von Linken, Grünen und SPD in Berlin steht ein Ausschluss der Neuköllner Abgeordneten Vanessa Emde aus der künftigen Linksfraktion im Raum. Emde, die wegen ihrer anti-israelischen Positionen kritisiert wird, geht nun offenbar in die Offensive: Am Freitag warb sie auf Instagram für eine pro-palästinensische Demonstration in Berlin und versah ihren Beitrag mit den Worten: „Jetzt erst recht.“..
„Palästina canceln in Berlin? Nicht mit mir“, schreibt Emde in ihrem Aufruf. Ein Ende der „rassistischen und autoritären Staatsräsonpolitik“ sei Voraussetzung für ein gerechtes Berlin. In dem Beitrag kritisiert sie außerdem die Polizeimaßnahmen bei Pro-Palästina-Demos in der Hauptstadt... |
| 10. Oktober 2026 |
"Die Zeit"
Aushänge gegen Judenhass - Jugendliche greifen Mann an
...Ein 67 Jahre alter Geschäftsinhaber ist in Berlin-Kreuzberg wiederholt von Jugendlichen angegriffen worden. Der auf einen Rollstuhl angewiesene Mann wurde beleidigt, mit Pfefferspray besprüht und geschlagen, wie die Polizei mitteilte. Hintergrund waren demnach Aushänge gegen Judenhass in den Schaufenstern seines Geschäfts...
Den Angaben zufolge griffen etwa sechs Jugendliche den Mann erstmals am 7. Oktober in seinem Geschäft in der Falckensteinstraße an. Am Abend darauf kamen erneut bis zu sechs Jugendliche und besprühten ihn mit Pfefferspray. Als der Mann um Hilfe rief, flüchteten sie zunächst. Kurz darauf kehrten die Tatverdächtigen zurück. Sie besprühten ihn erneut mit Pfefferspray und schlugen ihn. Der Mann klagte anschließend über Schmerzen im Gesicht. Am Freitagabend beobachteten Zeugen, wie bis zu acht Jugendliche auf E-Scootern vor dem Geschäft anhielten. Sie schlugen und traten gegen die Eingangstür und beschädigten sie. Die Aushänge im Schaufenster bezogen sich nach Polizeiangaben auf den Angriff der Terrororganisation Hamas vom 7. Oktober 2023... |
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¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
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