Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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30. September 2026 "WELT-ONLINE"
Mein Name steht seit fast drei Jahren nicht mehr an meinem Klingelschild
...Ich frage mich, wieso die Menschen und Medien so dringend wissen wollen, ob ich Angst habe. Warum werde ich nie gefragt, ob ich mich von dem Land, das mein Zuhause sein soll, verraten fühle? Warum ich wütend auf Deutschland bin...
30. September 2026 "NZZ Online - Neue Züricher Zeitung"
Die freundliche Fassade von Elif Eralp bekommt Risse:
Die Spitzenkandidatin der Berliner Linkspartei war Mitglied eines extremistischen Vereins
...Die Rote Hilfe übernimmt die Prozesskosten für linke Straftäter. Sie solidarisierte sich mit RAF-Terroristen und Mitgliedern der Hammerbande...
29. September 2026 "Frankfurter Rundschau"
Israel-Irland-Spiel wird zu einem großen Skandal
...Schon vor dem Anpfiff blieben die sonst üblichen Gesten aus: Die Spieler verzichteten auf Shakehands und den Austausch der Wimpel...
Während der israelischen Hymne senkten die Iren den Kopf. Auch Einlaufkinder waren nicht im Stadion. Irische Fans blieben ebenfalls aus; insgesamt verfolgten nur wenige Zuschauer die Partie vor Ort...
Wie umstritten die Teilnahme an der Partie innerhalb des irischen Teams war, zeigte sich bereits in der Vorbereitung. Erst nach einer längeren Mannschaftssitzung stimmten die Spieler zu, gegen Israel anzutreten. Torwart Gavin Bazunu verweigerte allerdings einen Einsatz...
28. September 2026 "ARD1sounds"
„Jüdische Journalisten schlagen Alarm: Was läuft in deutschen Redaktionen schief?“
...Es geht um Antisemitismus, mediale Narrative, die Rolle sozialer Medien, Kritik an der Nahost-Berichterstattung deutscher Medienhäuser und die Frage, warum viele jüdische Kolleginnen und Kollegen nach dem 7. Oktober eine zunehmende Isolation erlebt haben.
Eine kontroverse Diskussion über Journalismus, Verantwortung und den Umgang mit Israel in Deutschland...
27. September 2026 "Krone.at"
Israelische Urlauber:
„Selten so viel Hass erlebt“
...ein Essen für israelische Gäste! Nach dem Antisemitismus-Eklat von Gastein tauchen neue Vorwürfe auf. Der betroffene Gastronom soll bereits in der Vergangenheit negativ gegenüber jüdischen Urlaubern aufgefallen sein...
Wie berichtet, erheben die israelischen Urlauber schwere Vorwürfe gegen den Betreiber eines Imbissstands in Bad Hofgastein. Dieser soll sich geweigert haben, der Familie Essen zu servieren. „Weil wir Juden sind, das hat er uns genauso mitgeteilt“, sagt H.
Auch andere Urlauber erheben schwere Vorwürfe
Der betroffene Gastronom selbst bestreitet diese Vorwürfe vehement. „Alles Blödsinn“, teilte er auf „Krone“-Anfrage mit. Doch ein Blick ins Internet lässt an diesen Darstellungen arge Zweifel aufkommen. Online finden sich gleich mehrere negative Bewertungen zu dem Imbiss – Antisemitismus-Vorwürfe inklusive...
„Sie waren uns gegenüber unglaublich unhöflich und rassistisch, als sie gehört haben, dass wir Hebräisch sprechen. Ich habe noch nie so einen Hass erlebt.“ In einem anderen Beitrag ist gar zu lesen, dass der Besitzer eine jüdische Familie samt Kindern bedroht haben soll. „Wir haben die örtliche Polizei informiert“, heißt es weiter...
27. September 2026 "nius"
18 Stimmen über das Grauen des 7. Oktober
...„Zwei deutsche Verlage lehnten das Projekt ab – aus Furcht vor antisemitischen Angriffen“, heißt es im Vorwort...
...Zum dritten Jahrestag des verheerenden Massakers an 1.200 Menschen in Israel schildern 18 jüdische Autoren von Henryk M. Broder bis Michael Wolffsohn in einem neuen Buch, was passiert ist und was sie mit dem „schwarzen Schabbat“ verbinden...
Einige Texte sind sehr persönlich, zeigen, wie einschneidend das Pogrom nicht nur für Juden in Israel war und ist. Die extremen Grausamkeiten, die von den Terroristen geplant waren, um Angst und Schrecken zu verbreiten und die Opfer zu demütigen, kommen explizit zur Sprache. Sie werden auch in dieser Rezension angedeutet, mit vorheriger Warnung. Man kann sie „skippen“, doch ohne das Wissen um das Geschehene lässt sich eben auch nicht wirklich verstehen, was den Israelis an jenem apokalyptischen Tag vor Augen geführt wurde...
Unvorstellbare Grausamkeiten
„Zwei deutsche Verlage lehnten das Projekt ab – aus Furcht vor antisemitischen Angriffen“, heißt es im Vorwort. Schließlich erklärte sich die Achse des Guten bereit, das Buch zu publizieren, Herausgeber sind zwei Achgut-Autoren. Simone Schermann beschreibt in ihrem Beitrag „Sexualisierte Gewalt als Waffe“ die beispiellose Brutalität, mit der Terroristen der Hamas und des Islamischen Dschihad – und in ihrem Gefolge viele Zivilisten aus dem Gazastreifen – im Süden Israels einfielen und Frauen, Kinder und Männer vergewaltigten...
„Die sexuelle Gewalt betraf in den Kibbuzim Frauen jeden Alters, Kinder und Ältere“, schreibt Schermann. „Menschen wurden im Beisein von Partnern vergewaltigt, es gab zahllose Gruppenvergewaltigungen, vor allem auf dem Nova-Festival, selbst Leichen wurden geschändet. Die Mörder filmten sich dabei, wie sie die Genitalien ihrer Opfer verstümmelten, spuckten auf abgetrennte Köpfe. Anschließend luden sie die Bilder auch noch im Internet hoch.“...
26. September 2026 "Frankfurter Rundschau"
Jüdische Loge und Gemeinde verlangen vom HR Transparenz und Aufarbeitung
...Nazis entzogen der Loge 1937 Grundstücke und Gebäude...
2.000 Quadratmeter fielen unter den Tisch
Der Architekt Hans Hübner hatte im September 1951 drei im Grundbuch eingetragene Grundstücke in der Nähe des Eschenheimer Turms als Sachverständiger auf 160.000 D-Mark geschätzt. Auf der Grundlage dieses Schätzpreises verständigte sich der Hessische Rundfunk 1952 mit der Jewish Restitution Successor Organization über eine Entschädigung für die Grundstücke. Allerdings waren seinerzeit nicht alle Flurstücke in die Berechnung einbezogen worden. Eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern sei „unter den Tisch gefallen“, sagte Daniel Neumann, der Vorsitzende des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Hessen, am Freitag. 1953, so berichtete die Historikerin Andrea Schneider-Braunberger, habe der HR die Immobilien in einem Paket mit anderen Immobilien für drei Millionen Mark an die Stadt Frankfurt verkauft. Etwa ein Drittel der Flächen seien einst im Logenbesitz gewesen...
24. September 2026 "DW - Deutsche Welle"
Antisemitismus und Nähe zu Clans:
Linke unter Verdacht
...Zweifelhafte Partygäste
An einer Wahlparty des Linke-Kreisverbands Neukölln hatte am Sonntagabend neben einer bekannten Clan-Größe auch ein israelfeindlicher Aktivist teilgenommen. Er soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird.
Zudem geriet der linke Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak unter Druck, weil er per Chat mit einem Sohn der Großfamilie Remmo aus dem arabischstämmigen Clan-Milieu in Kontakt stand. Mehrere Mitglieder dieser Familie wurden wegen zahlreicher Verbrechen und Gewalttaten verurteilt.
"Gerne Bruder"
Der Remmo-Sohn veröffentlichte einen Chatverlauf, demzufolge Koçak ihn um Mithilfe von "allen euren Leuten" bei der Verbreitung eines Videos gebeten hatte - worauf Remmo mit "Gerne Bruder" (sic!) antwortete.
In dem Video mit dem Titel "Hysterische Dauerdebatte: CLANS" wendet sich Koçak gegen die Verwendung des Begriffs "Clan-Kriminalität". Kritiker argumentieren, dieser stigmatisiere Menschen allein aufgrund von Herkunft und Familienzugehörigkeit...
24. September 2026 "BILD"
Israel-Premier rechnet bei UN-Rede mit Kritikern ab:
Völkermord? „Die größte Lüge des Jahrhunderts!“
Premier verteidigt Kriege: „Sonst wären wir alle tot!“
...New York – Die größte Diplomatie-Woche des Jahres zur 81. UN-Vollversammlung ist am New Yorker East River in vollem Schwung. Am Rednerpult jetzt: Benjamin „Bibi“ Netanjahu (76), der nach US-Präsident Donald Trump (80) und Irans Staatschef Masoud Pezeshkian (71) eine der wichtigsten Ansprachen vor der Weltaudienz lieferte. Israels Premierminister startete vor allem einen rhetorischen Frontalangriff auf das Mullah-Regime in Teheran und rechtfertigte den Krieg in Gaza...
Abrechnung mit New Yorks Bürgermeister
Er sprach aber auch von einem „Krieg um die Wahrheit“ in Medien und im Netz. Israel werde dort systematisch mit Lügen überzogen. Besonders scharf wies er den Vorwurf eines Völkermords in Gaza zurück: „Die Behauptung, Israel begehe Völkermord, ist die größte Lüge des Jahrhunderts.“ Israel habe Zivilisten vor Angriffen gewarnt, sie evakuieren lassen, Hilfsgüter zugelassen und Impfungen ermöglicht...
Persönlich attackierte er New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani (34). Er warf ihm vor, Israel wiederholt des Völkermords zu beschuldigen und versucht zu haben, seine Rede in New York mit Verhaftungsdrohungen zu vereiteln: Er könne ihn und die Wahrheit „nicht zum Schweigen bringen“, donnerte Netanjahu. Zum Finale der fulminanten Abrechnung mit seinen Kritikern rund um die Welt kehrte er zu Teheran zurück: Die iranische Führung habe vor allem Angst vor dem eigenen Volk: „Eines Tages – und vielleicht ist dieser Tag nicht mehr weit entfernt – wird das iranische Volk frei sein.“...
24. September 2026 "DerStandard"
Der Bundespräsident wirft Israel Kriegsverbrechen vor...
...Die Kritik von Alexander Van der Bellen sorgt für Aufruhr. Zwei Standpunkte zu einem Thema, das in Österreich politisch zu den heikelsten gehört...
Van der Bellens Aussagen zum Nahostkonflikt am Rande der UN-Generalversammlung waren nicht nur unklug, sondern auch in der Form ziemlich daneben. Israel vage Verstöße gegen das Völkerrecht vorzuwerfen, mag noch akzeptabel erscheinen. Wörtlich von "Kriegsverbrechen" in Gaza und im Westjordanland zu sprechen, das war zu viel. Zufällig passiert ist ihm das mit Sicherheit nicht. Der Bundespräsident muss wissen, dass er zu einem der seit Jahrzehnten heikelsten Themen der Welt Stellung bezog. Rechtsexperten mögen von "Kriegsverbrechen" leicht reden. Das Staatsoberhaupt eines Landes, in dem der Holocaust stattfand, sollte sich das besser dreimal überlegen...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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