Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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23. September 2025 "WELT-ONLINE"
Erstmals verbinden sich drei Strömungen des Judenhasses zu einem Fluss
...Eine Berliner Grundschullehrerin erzählte kürzlich, ihr Kollegium sei dagegen gewesen, dass sie am Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz über die Judenverfolgung in ihrer 6. Klasse sprach. Auch die Kinder maulten: Während die einen sich weigerten, vor dem Hintergrund des Gazakriegs über die Schoah zu reden, bestanden die anderen darauf, über den Opa zu sprechen, der in Kriegsgefangenschaft auch gelitten hätte. Deutschland im Jahr 2025. ...
23. September 2025 "Süddeutsche Zeitung"
Die Ausladung von Michel Friedman ist eine Einladung an Neonazis
...Ausgerechnet bei einer Veranstaltung zu Ehren der jüdischen Philosophin Hannah Arendt darf der Publizist nun doch nicht auftreten. Angeblich, weil der Auftritt zu teuer wäre....
Der jüdische Autor sollte eigentlich im Literaturhaus der kleinen Ostseestadt Klütz auftreten. Jetzt wurde die Einladung zurückgenommen – offenbar auf Druck des Bürgermeisters...
Die Stadt forderte das Literaturhaus auf, die Einladung zurückzunehmen – aus Angst vor rechten Protesten...
22. September 2025 "BILD"
...Die bittere Wahrheit über die Gaza-Proteste
Israels Oppositionschef warnt vor Antisemitismus in Europa
...„Ein Antisemit hat immer eine neue Ausrede parat“ ...
Mit dieser Expertise möchte ich eines klarstellen: Ein Antisemit hat immer eine neue Ausrede parat.
Judenhass existiert seit Jahrtausenden, doch jede Generation erfindet neue Rechtfertigungen dafür. Juden werden gehasst, weil sie angeblich Kommunisten oder Kapitalisten seien.
Weil sie angeblich alles Geld kontrollieren oder weil sie Bettler sind, die auf Kosten anderer leben. Sie werden als „fremde Rasse“ bezeichnet oder dafür kritisiert, dass sie uns äußerlich gleichen und überall präsent sind. In Deutschland gibt es sogar eine spezielle Sorte Antisemit:
Er hasst Juden, weil er es leid ist, sich für deren Ermordung entschuldigen zu müssen. Antisemitismus gibt es seit Ewigkeiten, aber er passt sich immer wieder neu an...
Jede dieser Begründungen ist so dünn, wie sie klingt. Die einfachste Erklärung ist auch die richtige: Der Ladenbesitzer in Flensburg, die Neonazis in Ostdeutschland und die pro-palästinensischen Linken in Berlin, die gegen Juden und Israel aufmarschieren, sind Antisemiten. Noch nicht einmal besonders originelle. Wir kennen sie nur zu gut: Menschen, die Juden hassen und nur einen Vorwand suchen, um so tun zu können, als ginge es um etwas anderes....
Warum marschieren sie nicht für den Sudan oder Syrien?
Falls Sie meinem Gutachten nicht trauen, stellen Sie sich folgende Frage: Wenn diese Leute wirklich moralische Kämpfer wären, die nur von humanitärem Mitgefühl getrieben sind, warum marschieren sie dann nicht unter dem Banner „Free South Sudan“?
Im Krieg dort gibt es zehnmal so viele Opfer wie in Gaza (prüfen Sie die Zahlen ruhig) und eine halbe Million Kinder ist vom Hungertod bedroht. Warum kümmern sie sich nicht um sie? Oder um die Kinder Äthiopiens? Oder um Myanmar?
Wo waren sie, als in Syrien eine halbe Million Menschen abgeschlachtet wurden? Warum liefen sie damals nicht in Keffiyehs durch die Straßen? Warum hängt in Flensburg kein Schild im Schaufenster mit der Aufschrift „Kein Zutritt für Bamar“?...
21. September 2025 "ORF.AT"
„Belohnung für Terror“
Israel verurteilt Anerkennung Palästinas
...Nachdem Großbritannien, Kanada und Australien am Sonntag die Anerkennung Palästinas verkündet haben, äußerte Israel heftige Kritik.
„Kein Palästinenserstaat wird westlich des Jordans errichtet werden“, so Premierminister Benjamin Netanjahu. Zudem wolle Israel den Siedlungsausbau im Westjordanland vorantreiben. Die Anerkennung geschah im Vorfeld der am Montag startenden UNO-Generaldebatte in New York, bei der weitere Länder einen...
Netanjahu verurteilte die Anerkennung zudem als „enorme Belohnung“ für Terror nach dem Massaker in Israel am 7. Oktober 2023. Israel werde erst nach seiner Rückkehr von einer Reise in die USA auf die Anerkennung reagieren, erklärte er nach Angaben seines Büros weiter. ...
20. September 2025 "nau.ch"
Behörden können Juden-Hasser von Davos GR nicht ausfindig machen
...Im Sommer sind in Davos mehrere jüdische Touristen antisemitisch angegriffen worden. Die Ermittlungen dazu blieben ergebnislos und wurden eingestellt...
Eine Serie antisemitischer Vorfälle hat im Sommer in Davos GR für Aufsehen gesorgt. Jüdische Feriengäste wurden im Juli von einem Mann beleidigt, bespuckt und teilweise körperlich attackiert. Mindestens fünf Personen sollen laut dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) betroffen gewesen sein. Anzeige bei der Kantonspolizei Graubünden erstattete jedoch nur eine Person.
Doch: Die Ermittlungen der Bündner Behörden wurden inzwischen eingestellt. «Es ergaben sich keine Hinweise, welche zur Identifikation der Täterschaft geführt haben.» Das sagte ein Polizeisprecher der Zeitung «Südostschweiz»...
18. September 2025 "Deutschlandfunk"
Jüdischer Verein Makkabi Köln berichtet von Antisemitismus in Kreisliga – Gegner beklagt seinerseits schwere Beleidigungen
...Der jüdische Dachsportverband Makkabi Deutschland erhebt nach einem Fußballspiel in der Kreisliga den Vorwurf des Antisemitismus. Während und nach der Partie von TuS Makkabi Köln gegen die zweite Mannschaft des Stadtrivalen Nippes 78 am Sonntag sei es zu „massiven antisemitischen und gewalttätigen Übergriffen“ gekommen...
Mehrere Spiele seien „aufs Übelste beleidigt“ worden, andere seien angespuckt beziehungsweise körperlich attackiert worden, heißt es in einem Statement von Makkabi Deutschland und Köln auf Instagram. Man werte die Vorfälle nicht nur als schwerwiegende Unsportlichkeiten und Körperverletzungen, sondern als „klaren antisemitischen Angriff auf unsere Spieler und unser Vereinsleben“....
18. September 2025 "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
„Juden haben Hausverbot“ :
Entsetzen über antisemitisches Plakat in Flensburg
...Auf dieses hatte ein 60 Jahre alte Ladenbesitzer geschrieben: „Juden haben hier Hausverbot!!!! Nichts persönliches, auch kein Antisemitismus, kann euch nur nicht ausstehen.“...
17. September 2025 "Deutschlandfunk"
Jüdische Studenten äußern Ängste und Sorgen an deutschen Universitäten
...Der Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 habe das Leben junger Juden in Deutschland verändert, sagte der Präsident der Jüdischen Studierendenunion, Dekel, im ZDF.
Einige von ihnen mieden ihren Campus. Andere suchten ihre Lehrveranstaltungen nicht mehr danach aus, was sie interessiere, sondern danach, wo sie sich sicher fühlten. Einige Studierende trauten sich gar nicht mehr an die Universität.
Dekel führte aus, man sei nicht mit einer abstrakten, sondern mit einer ganz konkreten Bedrohungslage konfrontiert.
In der Vergangenheit gab es wiederholt Anfeindungen und Übergriffe aus den Reihen pro-palästinensischer Gruppierungen...
16. September 2025 "WELT-ONLINE"
„Abgebildetes Motiv ist klar antisemitisch“
...Am Sonntag zeigte sich Schwerdtner mit einem Schal, auf dem die Landkarte Israels und der palästinensischen Gebiete abgebildet ist – allerdings sämtliche Städtenamen auf Arabisch bezeichnet sind. Darunter sind etwa die Namen al-Quds (Jerusalem), an-N??ira (Nazareth) Bi?r as-Sab? (Be?er Scheva) und ?abariyya...
Zu sehen war der Schal auf einem Instagram-Video des belgischen Politfestivals Manifiesta...
Der Fall erinnert an die damaligen Linke-Bundestagsabgeordneten Annette Groth und Inge Höger, die in den Jahren 2010 und 2011 auf Palästina-Konferenzen einen Schal mit einer Nahost-Landkarte getragen hatten, auf der die Grenzen Israels fehlten. Höger erklärte, auf der Bühne sei der Schal allen Gästen umgelegt worden. Sie hätte es „als unhöflich empfunden, in dieser Situation das Tragen dieses Schals abzulehnen“...
16. September 2025 "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
Nach Pro-Palästina-Demos:
Verwaltungsgericht Frankfurt wird scharf kritisiert
...Protest für Palästina: Bei der „United 4 Gaza“-Demonstration in Frankfurt nahmen mehr als 10.000 Menschen teil. Das Frankfurter Verwaltungsgericht hebt immer wieder Verbote von propalästinensischen Demonstrationen auf und steht deshalb in der Kritik – sogar Antisemitismusvorwürfe werden laut...
Sieht man sich die Google-Bewertungen des Frankfurter Verwaltungsgerichts an, finden sich dort Sätze wie diese hier: „Ich finde es eine Schande, dass Ihr Gericht den Judenhass und Antisemitismus gewähren lässt“ oder „Sag mir, dass du Antisemit bist, ohne mir zu sagen, dass du Antisemit bist. Ich wusste auch gar nicht, dass Hass und Hetze und Antisemitismus von der Meinungsfreiheit gedeckt werden.“ Es sind Kommentare, die die vergangenen zwei Jahre der Justizbehörde widerspiegeln...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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