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| Shocking News¹ | |
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| 12. Januar 2026 |
"NWZ-Online"
Antisemitische Angriffe und Drohungen verunsichern jüdische Studierende
...„Auf unserem Campus kommt es zu entsprechenden Schmierereien und Sachbeschädigungen...
Angriffe auf Personen, dem Verteilen antisemitischer Flyer an der Universität, laut Asta der Uni Oldenburg zu Drohungen gegen Einzelpersonen auf dem Campus, ein Brandanschlag auf die Synagoge. Die Beobachtungsstelle Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) dokumentierte mindestens sieben Vorfälle in Oldenburg. Eine Person, die eine Mütze mit israelischer Symbolik trug, wurde von zwei Männern vom Fahrrad getreten. Zuvor pöbelten die Männer sie wegen ihrer „Judenmütze“ an. Eine Person wurde nach Hause verfolgt und von einem Mann beleidigt. Er rief ihr hinterher: „Scheiß Jude, geh zurück nach Auschwitz.“ ... An der Uni Oldenburg treten vor allem einige linksorientierte Studierende israelfeindlich auf, organisiert beim Studierendenverband der Linkspartei, SDS. Auffällig ist dabei vor allem die Gründungserklärung zur „Solidarität mit Palästina“. In sozialen Medien wurde von einem angeblichen „Holocaust an den Palästinensern“ gesprochen, ohne Widerspruch des SDS. Die Gruppe wirft Israel Genozid vor und relativiert den Hamas-Terror. Eine Anfrage an den SDS blieb unbeantwortet. ... Auf dem Campus herrsche ein „Klima der Angst“, sagte eine Asta-Sprecherin der NWZ bereits im Frühjahr 2024. Auch zwei jüdische Studentinnen sprachen von einem Wechselbad aus Angst vor Antisemitismus und dem Wunsch nach jüdischer Sichtbarkeit... So ähnlich ergeht es auch Kim. Sie nutzt einen Decknamen, um sich vor einigen pro-palästinensischen Studierenden zu schützen. Sie selbst spüre keine Angst, „da ich eine resiliente Person bin. Aber ich stehe im engen Austausch mit anderen jüdischen Studierenden und weiß, wo wir uns in Sicherheit bringen und Türen abschließen können“. Trotzdem habe sie ein „flaues Gefühl“, sobald sie bestimmte pro-palästinensische Studierende auf dem Campus sehe. Dann weicht sie ihnen aus oder wechselt die Straßenseite. Dennoch will sie sich nicht von Angst bestimmen lassen: „Ich bin trotz allem dort, will mein Studium verfolgen und weiterleben.“ Sollte die Lage sich weiter zuspitzen, hat sie einen Plan B: „Ich lerne Hebräisch und bereite mich vor, nach Israel auszuwandern – auch wenn die Sicherheitslage nicht viel besser ist. Aber dort habe ich wenigstens ein Zuhause.“? ... Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge stand David vor dem Eingang. „Ein deutsches älteres Ehepaar kam auf mich zu. Der Mann stand neben mir und sagte, das komme davon, wenn man sich nicht für eine Zwei-Staaten-Lösung einsetze“, erzählt er. „Diese Leute machen keinen Unterschied zwischen Politik und Judentum. Was habe ich mit der israelischen Regierung zu tun? Ich bin deutscher Staatsbürger“, sagt David.?.. |
| 11. Januar 2026 |
"Nürnberger Nachrichten"
Alltäglicher Hass
„Man schläft mit einem offenen Auge“ - Antisemitismus hat auch für Nürnberger Juden Folgen ... Judenhass ist überall. Wie sich Antisemitismus auf den Alltag von Juden in Nürnberg auswirkt - und auf die, die sich an ihre Seite stellen - erzählen Inna Volovik und Jean Drozak, Mitglieder des Vereins gegen Antisemitismus in Nürnberg...
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| 11. Januar 2026 |
"Israel heute"
Israelischer Genozid? Die Welt liegt schon wieder falsch
...Der Vorwurf frischt eine uralte Blutverleumdung auf. Er liefert neue Rechtfertigungen für Antisemitismus, die Wiederaufnahme von Massakern und letztlich die Vernichtung der Juden und ihres Staates...
Die ursprüngliche Blutverleumdung – der Vorwurf, Juden hätten Nichtjuden entführt und ermordet, um deren Blut für religiöse Rituale zu verwenden – entstand in der Antike unter Griechen. Sie führte im Mittelalter zu Massakern an Juden, im 19. Jahrhundert zu Pogromen und wurde im 20. Jahrhundert von den Nationalsozialisten wiederbelebt... Dennoch überdauerte die Verleumdung. Warum auch nicht, da sie sich gegen jene Juden als nützlich erwies – eine halsstarrige kleine Minderheit, die beharrlich darauf bestand, von Gott auserwählt zu sein, der Menschheit den ethischen Monotheismus zu bringen. Wie ein periodisch aktiver Vulkan brach sie in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen aus. Eine solche Zeit... |
| 11. Januar 2026 |
"Israel heute"
Belgisches Konsulat verweigert Verlängerung der Pässe einer jüdischen Familie in Judäa
...Es handelt sich um „eine illegale Form der Diskriminierung durch Belgien gegenüber seinen eigenen Bürgern“, erklärte Ralph Pais, Vizepräsident des Belgischen Informations- und Dokumentationszentrums für Juden...
Eine belgische jüdische Gruppe hat Brüssel am Donnerstag Antisemitismus vorgeworfen, nachdem das Konsulat in Jerusalem sich geweigert hatte, den Reisepass einer in Judäa lebenden Jüdin zu verlängern. Die Ablehnung Anfang dieser Woche sei „eine illegale Form der Diskriminierung durch Belgien gegenüber seinen eigenen Bürgern“, erklärte Ralph Pais, Vizepräsident des belgischen Jüdischen Informations- und Dokumentationszentrums (JID), gegenüber JNS. Während das Konsulat Araber aus Judäa und Samaria bediene, werde Juden dieser Service verweigert, erklärte er... „Nach Überprüfung unserer Bevölkerungsdaten haben wir festgestellt, dass Sie sich in einer Siedlung niedergelassen haben, die nach dem Völkerrecht, an das Belgien gebunden ist, nicht anerkannt ist“, hieß es in der E-Mail. Darin wurde der politisch aufgeladene Begriff „Kolonie“ verwendet, um den Ort zu bezeichnen, an dem die Frau wohnt. Die Entscheidung scheint Teil einer Reihe von Maßnahmen gegen Israel zu sein, die im September vom Außenministerium unter Maxime Prévot eingeführt wurden... |
| 10. Januar 2026 |
"WELT-ONLINE"
Kommunen müssen Antisemitismus-Verdacht alleine prüfen - ohne die erbetene Hilfe des Innenministeriums...
...Bayerns Kommunen müssen ohne die erbetene Hilfe des Innenministeriums darüber entscheiden, welche Veranstaltungen sie wegen des Verdachts auf Antisemitismus in ihren Räumen verbieten und welche nicht.
Einer entsprechenden Bitte des Gemeindetages erteilte das Ministerium nun eine Abfuhr. Es seien keine Leitlinien in Bearbeitung, teilte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Anwendung des Gesetzes erfordere wie bei anderen Gesetzen auch eine Prüfung des Einzelfalls durch die zuständige Kommune. Hinweise zur Auslegung des Gesetzes ergäben sich etwa aus der Gesetzesbegründung, ergänzte die Sprecherin. Bei ihren Einschätzungen könnten sich die Kommunen zudem auf Vorfälle bei früheren Veranstaltungen stützen... |
| 10. Januar 2026 |
"Saarbruecker Zeitung"
Bedrohungslage dauert an
Dieser Satz aus der jüdischen Gemeinde im Saarland sollte niemanden kalt lassen ...Die Synagogengemeinde rät ihren Mitgliedern sogar, ihren Glauben nicht öffentlich zu zeigen. Das ist ein fatales Signal, findet unser Autor...
„Wir raten unseren Gemeindemitgliedern davon ab, ihre jüdische Identität öffentlich zu zeigen.“ Die Synagogengemeinde rät also ihren Mitgliedern, zu verstecken, dass sie jüdischen Glaubens sind. Und das mit gutem Grund... Fatales Signal, wenn sich jüdisches Leben aus der Öffentlichkeit zurückzieht... Es wäre ein fatales Signal, wenn sich jüdisches Leben wieder nur ins heimlich Versteckte zurückzieht, ins eigene Heim oder hinter die Schleusen der Synagoge... |
| 9. Januar 2026 |
"Volksstimme.de"
Nach Brandanschlag: Büttner enttäuscht von Linken-Spitze
...„Dass man sich vom Anschlag auf mich nur distanzieren kann, wenn man sich gleichzeitig von Kriegsverbrechen und der Unterstützung der Bundesregierung für Israel distanziert, zeigt: Man will offenbar Teile seiner Wählerschaft nicht vergraulen. Aber Anschläge sind nicht kompliziert“, sagte Büttner, der Mitglied der Linken ist, der „Welt“ zu einer Stellungnahme der Linken-Spitze. Diese wurde am Dienstag im Online-Magazin der Partei veröffentlicht. Auf Nachfrage bestätigte Büttner seine Kritik an der Parteiführung...
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| 8. Januar 2026 |
"Die Zeit"
Kinder sollen koscheres Café in Leipzig angegriffen haben
...In Leipzig sollen Kinder eine Israelfahne an einem Café abgerissen haben. Später kehrten sie laut Polizei mit anderen zurück und griffen unter "Fuck Israel"-Rufen an...
Mehrere Kinder und Jugendliche sollen in Leipzig ein koscheres Café angegriffen und dabei volksverhetzende Inhalte gerufen haben. Nach Angaben der Leipziger Polizei sollen sie gefüllte Plastikflaschen in Richtung einer Mitarbeiterin geworfen und sie damit leicht am Schienbein verletzt haben... Aus dieser Gruppe kam es laut Polizei zu den Flaschenwürfen und zu volksverhetzenden Rufen. Die Kinder sollen außerdem versucht haben, in das Café einzudringen und mit einem Pappaufsteller gegen die Scheibe geschlagen haben... Bei dem angegriffenen Café handele es sich um das HaMakom Leipzig, das auch als Ausstellungsort dient. Auf seiner Website bezeichnet sich das HaMakom als "Ort von jüdischem Leben, Begegnung und persönlicher Aufarbeitung"... Da Kinder unter 14 Jahren nicht strafmündig sind, würden diese zwar zunächst als Beschuldigte geführt, das Verfahren aber nach Abschluss der Ermittlungen eingestellt, sagte der Polizeisprecher der ZEIT... |
| 6. Januar 2026 |
"Die Zeit"
Morddrohung gegen Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten eingegangen
...Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner hat eine Morddrohung erhalten. Am Montag sei beim Landtag Brandenburg ein Brief mit einer Todesdrohung und Beschimpfungen gegen Büttner eingegangen...
Der an Büttner gerichtete Brief enthielt Angaben des Landtags zufolge ein Blatt Papier mit Verunglimpfungen und der Ankündigung "Wir töten dich" sowie einem gezeichneten Dreieck, welches für die Hamas steht. Eine beigelegte granulatartige Substanz habe sich als ungefährlich erwiesen, teilten Spezialisten des Landeskriminalamts mit... |
| 5. Januar 2026 |
"Der Tagesspiegel"
Antisemitismusbeauftragter Büttner erneut bedroht:
Polizei überprüft Brief mit Granulatsubstanz ...Die Polizei ist vor Ort, nachdem ein Hinweis auf einen verdächtigen Brief eingegangen war, aus dem ein unbekanntes Granulat rieselte...
Laut Polizei wurden die Beamten gegen 13.50 Uhr durch einen Mitarbeiter der Landesverwaltung wegen einer verdächtigen Postsendung zum Landtagsschloss gerufen. Aus einem Brief, der nach Informationen aus Sicherheitskreisen an Büttner adressiert. war, rieselte eine unbekannte Granulatsubstanz. ... Der Postsendung lag zusätzlich ein Brief bei, dessen Inhalt beleidigenden und drohenden Inhalts war. ... |
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¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
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