Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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24. November 2025 "Evangelische Zeitung"
Jüdischer Verband kritisiert Antisemitismus in kirchlichen Kreisen
...Diese Ressentiments hätten „leider auch in christlichen Kreisen Anschluss gefunden“.
Rappoport warf dem Lutherischen Weltbund, dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen in ihren Erklärungen zum Gaza-Krieg eine verharmlosende Wortwahl vor, wenn etwa von „Feindseligkeiten zwischen Israel und Palästina“ die Rede sei.
Angesichts des „terroristischen Überfalls“ mit über tausend misshandelten und getöteten Menschen müsse bei dem Vorgehen Israels „unzweifelhaft von Verteidigung gesprochen“ werden.

Er teile ausdrücklich „das Mitgefühl und die Trauer um die zivilen Opfer in Gaza“, betonte Rappoport. „Die Verantwortung für den Ausbruch dieses schrecklichen Krieges“ dürfe jedoch nicht ausgeblendet werden...
21. November 2025 "Deutschlandfunk"
Nicht anfechtbarer
Beschluss Oberverwaltungsgericht Münster:
Bestreiten des Existenzrechts Israels darf nicht generell untersagt werden
...Das Gericht hob mit dieser Begründung Auflagen für eine propalästinensische Demonstration am Samstag in Düsseldorf teilweise auf.
Das dortige Polizeipräsidium hatte dem Veranstalter untersagt, das Existenzrecht des Staates Israel während der Versammlung in jedweder Form zu leugnen.
Das Oberverwaltungsgericht stellte eine kritische Auseinandersetzung mit der Staatsgründung Israels und die Forderung nach einer friedlich zu vollziehenden Veränderung bestehender Verhältnisse jedoch unter den Schutz der Meinungsfreiheit.
Der Beschluss der Münsteraner Richter ist nicht anfechtbar. (Az: 15 B 1300/25)...
21. November 2025 "Deutschlandfunk"
Nicht anfechtbarer
Beschluss Oberverwaltungsgericht Münster:
Bestreiten des Existenzrechts Israels darf nicht generell untersagt werden
...Das Gericht hob mit dieser Begründung Auflagen für eine propalästinensische Demonstration am Samstag in Düsseldorf teilweise auf.
Das dortige Polizeipräsidium hatte dem Veranstalter untersagt, das Existenzrecht des Staates Israel während der Versammlung in jedweder Form zu leugnen.
Das Oberverwaltungsgericht stellte eine kritische Auseinandersetzung mit der Staatsgründung Israels und die Forderung nach einer friedlich zu vollziehenden Veränderung bestehender Verhältnisse jedoch unter den Schutz der Meinungsfreiheit.
Der Beschluss der Münsteraner Richter ist nicht anfechtbar. (Az: 15 B 1300/25)...
19. November 2025 "buten un binnen"
Antisemitische Straftaten haben sich in Bremen seit 2020 verdoppelt
...In Bremen und Bremerhaven sind im vergangenen Jahr insgesamt 107 judenfeindliche Straftaten registriert worden. Die meisten Straftaten wurden in der Stadt Bremen gezählt...
Im Jahr 2020 waren es noch 46 gewesen...
18. November 2025 "mena-watch"
Mordversuch gegen Hamas-Kritiker in Berlin
...In Berlin entgeht ein israelfreundlicher Schulleiter nur knapp einem tödlichen Überfall...
Am vergangenen Freitag ist Hudhaifa al-Mashhadani, Rektor der Deutsch-Arabischen Sprachschule Ibn Khaldun und Generalsekretär des Deutsch-Arabischen Rates, in der Berliner U-Bahn-Station Rathaus Neukölln nur knapp dem Tod entkommen, als er sich erfolgreich gegen den Versuch eines Angreifers wehren konnte, der ihn vor eine einfahrende Zuggarnitur stoßen wollte.
Bevor der Angreifer flüchtete, schlug er sein Opfer mehrmals auf Kopf und Schultern. Dann drohte er al-Mashhadani mit einer Geste quer über die Kehle noch einmal explizit mit dem Tod und suggerierte mit einem Fingerzeig auf seine Augen, sein Opfer weiterhin im Auge behalten zu wollen...
So hatte der Tatverdächtige zwar ein »europäisches Aussehen« mit schwarzem Haar und schwarzem Schnurrbart gehabt und einen schwarzen Mantel getragen, heißt es in der Täterbeschreibung – dazu aber auch eine rote Kufiya, das sogenannte Palästinensertuch...
Hudhaifa al-Mashhadani ist ein unerbittlicher Kritiker islamistischer Netzwerke. Seit Langem engagiert er sich für den Austausch mit Israel, arrangiert Synagogenbesuche, klärt über den Holocaust auf und organisiert Projekte gegen religiöse Radikalisierung. Und genau dieses couragierte Engagement ist den Extremen ein Dorn im Auge.
»Nimm den Verräter und Kollaborateur ins Visier der Kanone«, stand bereits im Januar dieses Jahres auf der Tür seines Vereins; al-Mashhadanis Name war in roter Farbe durchgestrichen, daneben prangte ein rotes Dreieck und der Spruch »Ehre dem Widerstand«. Die Schule, an der rund 700 Kinder ausgebildet werden, steht mittlerweile unter Polizeischutz. »Ich bin auf der Feindesliste der Hamas«, erklärte al-Mashhadani...
17. November 2025 "heute.at"
Antisemitismus-Eklat an Uni Wien!
...Besonders kritisch gesehen wird von der GRAS der Umgang mit einer Demonstration am 8. Oktober vor dem Hauptgebäude der Uni Wien.
Dort wurden Parolen wie "Intifada – only solution" gerufen und antisemitische Symbole gezeigt. Vertreter des VSStÖ sowie dessen offizieller Instagram-Account solidarisierten sich dennoch öffentlich mit der Veranstaltung – eine Distanzierung habe bis heute nicht stattgefunden, heißt es.
Hinzu kommen weitere Konfliktpunkte: Laut GRAS seien Stellungnahmen gegen Antisemitismus ohne Rücksprache von der ÖH-Website gelöscht worden.
Zudem habe es ein Veto gegen ein klares Bekenntnis gegeben, gegen jede Form des Antisemitismus einzutreten. In Sitzungen seien antisemitische Wortmeldungen unterstützt worden.
Zuletzt habe der VSStÖ sogar abgelehnt, den Überfall von Kämpfern der Hamas am 7. Oktober 2023 als antisemitisch zu bezeichnen – trotz historisch belegter Opferzahlen...
17. November 2025 "Hannoversche Allgemeine"
Jüdische Bürger in Sorge: Antizionistin tritt an Leibniz Universität Hannover auf
...Die radikale Anti-Israel-Aktivistin Udi Raz ist für einen Vortrag an die Leibniz Universität Hannover eingeladen. Die jüdische Israelin ist hochumstritten...
16. November 2025 "Die Zeit"
...Zukunft jüdischen Lebens ungewiss
...«Wenn man uns fragt: "Was kann man gegen den Judenhass unternehmen?", dann sind wir in einer Situation, wo wir nicht wissen, wie die Zukunft des jüdischen Lebens in unserem Land aussieht», sagte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Es komme in Gesprächen gelegentlich die Frage auf, ob jüdische Menschen Deutschland irgendwann verlassen müssen. ...
14. November 2025 "Der Tagesspiegel"
„Rufmord und Verleumdung“:
Antisemitismus-Experten drohen mit Anzeige gegen Berliner CDU
...Nicht nur inhaltlich, auch personell nahmen CDU-Politiker Einfluss auf die Vergabe von Fördergeldern...
In der Affäre um freihändig verteilte Fördergelder werfen Antisemitismus-Experten Berliner CDU-Politikern vor, dem Kampf gegen den Judenhass zu schaden.
Hintergrund ist deren Einflussnahme auf die Zusammensetzung der Fachjury für den „Aktionsfonds gegen Antisemitismus“, die seit 2024 mehrere Millionen Euro an entsprechende Projekte verteilt hatte.
Als „zu links, woke, BDS-nah“ waren ein Jury-Mitglied und mehrere Kandidaten für das Gremium bezeichnet worden...
13. November 2025 "BILD"
Mitten in Berlin:
Israel-Hasser besetzen Brandenburger Tor
...„Nie wieder Völkermord — Freiheit für Palästina“ ...
...Demonstranten haben am Donnerstagmittag das Brandenburger Tor besetzt und ein Propaganda-Plakat enthüllt. ... Wieder gelang es politischen Aktivisten, mit einem Hubwagen so nah an das Berliner Wahrzeichen heranzufahren, dass es ihnen möglich war, das Tor zu erklettern.
Laut Polizeisprecher Florian Nath befanden sich am Mittag drei Personen auf dem historischen Gebäude. Diese hatten dort ein Plakat mit der Propaganda-Parole „Nie wieder Völkermord — Freiheit für Palästina“ enthüllt. Gegen 13.30 Uhr wurden zwei Frauen und ein Mann schließlich von Höhenrettern der Bereitschaftspolizei vom Dach des Tores geholt...
Drei Personen waren bereits zuvor festgenommen worden. Sie hatten im Führerhaus des Hubwagens am Platz des 18. März gesessen und sich geweigert, das Fahrzeug zu verlassen.
Einsatzkräfte schlugen daraufhin die Fenster ein und nahmen die Männer in Gewahrsam.
75 Polizisten waren im Einsatz.

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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